Christian Haselmaier,
geboren 1977 lebend und arbeitend in Tulln
Lichtbildkünstler
Themengebiete:
Natur, Landschaft, Stimmungen und digitale Bearbeitungstechniken
Erste praktische Erfahrungen in der Objekt-, Kunst- sowie Ausstellungsfotografie bei verschiedenen kulturellen Einrichtungen.
Im Laufe der Jahre mehrere ehrenamtliche, wie auch professionelle fotografische Arbeiten für folgende Auftraggeber:
· art / brut center gugging
· In Nomine Instituti - Verein zur Brauchtumsförderung Veröffentlichung in den Niederösterreichischen Nachrichten
· Haselbacherhof, Fam. Weinberger
FOTOGRAFIE und LEIDENSCHAFT
Meine Leidenschaft ist die Natur- und Landschaftsfotografie. Vorwiegend konzentriere ich mich auf statische Motive, besonders interessiert mich das Wechselspiel von Licht und Schatten sowie das Flair, welches damit zur Geltung kommt; neue Sichtweisen entdecken, die Realität verändern bzw. neu zu gestalten und dadurch anderen Menschen die Möglichkeit zu bieten alles aus einem anderen Blickwinkel wahrzunehmen.
HDR FOTOGRAFIE und wie sie funktioniert
Beispiel: Ein Foto von einer Szene mit direktem Sonnenlicht und schattigen Partien.
Wird auf die direkte Sonne belichtet, sind die schattigen Partien auf der Digitalkamera auf Grund des hohen Kontrastumfangs nicht korrekt darstellbar.
Das menschliche Auge vermag dagegen einen sehr hohen Kontrastumfang zu realisieren.
Herkömmliche digitale Bilder auch LDR oder Low Range Images genannt, sind daher nicht in der Lage die gewünschte Szene in allen Einzelheiten exakt wiederzugeben.
Ein High Dynamic Range Image (HDRI oder HDR Bild) ist ein digitales Bild mit hohem Kontrastumfang, das sehr große Helligkeitsunterschiede, welche in der Natur vorkommen können, detailreich speichern kann.
Ein HDR Bild kann entweder über eine Spezialkamera direkt aufgenommen, am Computer als 3D Objekt künstlich erzeugt werden, oder aus einer Belichtungsreihe von mindestens 2 Bildern, mit einem Unterschied von 1-2 Belichtungsstufen (EV) kreiert werden.
Mit der Funktion Reihenbelichtung ist dies auf jeder handelsüblichen Spiegelreflexkamera möglich.
Es werden mindestens 2 Bilder von einer Szene benötigt, mit der Funktion Tonemapping werden aus den verschieden belichteten Bildern, die jeweils wichtigsten Bildinformationen verwendet (Lichter, Schatten und Mitteltöne).
Es entsteht wieder ein gewöhnliches Bild, das standardmäßig weiterverarbeitet werden kann.
Wie ich zur HDR Fotografie kam
Auf die HDR Fotografie bin ich durch Flickr gestoßen.
Die Machart der Fotos hat mich ausgesprochen begeistert.
Mein Ziel ist es emotional ansprechende Bilder zu schaffen, die alle Ebenen des Seins berühren; die Naturtreue der Bilder ist mir hierbei nicht so wichtig.
Der Maler Thomas Kinkade hat mich hierbei sehr inspiriert.
Verraten Sie vielleicht einen kleinen Trick Ihrer Lieblingstools aus der HDR-Bearbeitung?
Mein Lieblingsprogramm ist Photomatix. Die Regler Mikrokontrast, Glätten sowie Schwarz- und Weißpunkt sind für meine Effekte besonders wichtig, etwas Gefühl bringt hierbei besonders interessante Ergebnisse.
Mein Lieblingsprogramm ist Picture Publisher von Micrografx, dieses finde ich nach wie vor unschlagbar für Beleuchtungseffekte.