Bilder für Menschen, die das Staunen nicht verlernt haben.
H.P. Kolb wurde am 28. Juni 1957 in Heddesheim bei Heidelberg geboren.
Schon als Kind drückte er sich lieber durch Bilder aus als durch Worte. In seinen Schulheften war immer wieder als Kommentar der Lehrer zu lesen: "Gut erklärt durch die Zeichnung, aber bitte mehr schreiben!"
Ab seinem 14. Lebensjahr zeigte ihm sein Großvater, ebenfalls Landschaftsmaler und Autodidakt, wie man mit Pinsel und Ölfarben umgeht. Schiffe und das Meer waren die ersten Motive. Nach Abschluss der Schule erlaubten ihm seine Eltern nciht, einen künstlerischen Beruf zu erlernen. So quälte er sich durch die Ausbildung zum Chemikanten. Zwar interessierte ihn die Materie sehr, doch sein Leben mit der Chemie zu verbringen war nicht seine Welt.
Nach einem Motorradunfall wurde er arbeitslos. Gegen viele Widerstände wurde ihm eine Umschulung zum Reprofotografen genehmigt. Dies war der Startschuss in sein neues Leben, in dem er seine eigenen Ideen verwirklichen konnte...
Die Arbeiten, mit denen er ab dem 20. Lebensjahr durch zahlreiche regionale Ausstellungen bekannt wurde, waren Kohlezeichnungen und Gemälde in Airbrush-Mischtechnik.
Bereits 1992, also in den Anfängen der digitalen Bildbearbeitung, entwickelte er dann ein neues Interesse:
Den digitalen Airbrush.
Es faszinierte ihn, dass sich im Computer alle Ideen und Maltechniken so umsetzen lassen wie mit der Spritzpistole. Außerdem stellte er während eines Eignungstest im Rahmen der Umschulung fest, dass er kein 3-dimensionales Sehvermögen besitzt, was durch einen Geburtsfehler hervorgerufen wurde. Aufgrund dieser Tatsache ist aber sein räumliches Vorstellungsvermögen überdurchschnittliches stark ausgeprägt. Mit Hilfe des Computers konnte er dieses Defizit weiter ausgleichen und hatte außerdem Möglichkeit seine Bilder am Monitor stark zu vergrößern und dadurch noch fotorealistischer und detaillierter ausarbeiten. Damit prägte er seinen neuen Stil.
Bis heute hat er diese Technik zu einer Vollendung entwickelt, mit der er in der modernen Kunst eine Sonderstellung einnimmt. Mit seinem fotosurrealistischen Stil verschmilzt er Unvereinbares zu einer verblüffenden Einheit. Kraft, Realitätssinn und Visionen sprechen aus seinen Bildern.
Die direkte und genaue Darstellungsweise mit den vielen Details, die es zu entdecken gibt, hält nichts im Verborgenen. Und immer sind in der fantasievollen Ästhetik Geschichten und Botschaften enthalten, die nicht nur das Auge, sondern auch den Geist anregen.
Seine Kunst ist die Welt der Fantasie. Seiner sowie der des Betrachters.
H.P. Kolb war bereits auf zahlreichen Ausstellungen zu sehen und erhielt einige Auszeichnungen,
vor allem für seinen Bestseller "Magic Mountain".
Mehr dazu gibt es auf www.hpkolb-gallery.de/de/portrait-hp-kolb.html