Geb. 1958. Lebt und arbeitet in den Niederlanden.
Flächen und bildliche Traditionen
Da er sich der Acrylmalerei verschrieben hat, liegt es natürlich nicht fern, dass sich Ron van der Werf ebenfalls der formalen Mittel der Künstler des 20. Jahrhunderts bedient, um seine eigenen bildlichen Reflexionen zum Ausdruck zu bringen. Er orientiert sich an Antonie Tapies und Kline, aber es gelingt ihm, sich von ihnen zu lösen und zu einem strukturierten Malstil zu gelangen, der von der knappen Farbpalette noch untermauert wird. Streifen von Stoff und Karton durchkreuzen die farbenprächtigen Kompositionen. Struktur und Malerei verfließen miteinander, und das reale Objekt erhält so ein Eigenleben, eine Wirklichkeit.