Back to the ’50s!

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Der Charme der Vergangenheit mit Messing und Bronze

Was die Mode kann, das kann die Einrichtung schon lange! Ständig werden vergangene Trends aufgegriffen und neu interpretiert. Aus längst ausrangierten Objekten werden wieder neue Lieblingsstücke. Zum Glück aber sind Einrichtungstrends weitaus beständiger. Ihr Comeback feiern derzeit die 1950er-Jahre mit allem, was dazugehört. Von Einrichtungsexpertin Eva Brenner gibt es deshalb ein paar exklusive Tipps, wie der nostalgische Trend auch daheim gelingt.

 

Wohnen wie damals – so geht’s

Mitte des 20. Jahrhunderts, als Rock’n’Roll und Rockabilly die Massen bewegten und Elvis-Presley-Bilder an den Wänden eines jeden Jugendzimmers zu finden waren, tobte man sich auch in der Einrichtung kräftig aus. Der Look war so beliebt, dass er ein ums andere Jahrzehnt kopiert wurde und auch in diesem Jahr die Designer-Kollektionen bestimmt.

Handgearbeitete Möbelstücke und Dekoartikel aus soliden Materialien sollten früher wie heute ein Gefühl der Beständigkeit vermitteln. Und was wäre dafür besser geeignet als zwei so zeitlose Klassiker wie Messing und Bronze? Anders als Gold und auch Kupfer üben sich die beiden Kupferlegierungen jedoch in Zurückhaltung und bestechen in Form von Lampen, Kerzenständern und Schrankgriffen durch unterschwellige Eleganz.
Die Symbiose aus Einrichtung im 50er-Jahre-Stil mit großen Prints und erdigen Tönen bietet Dekoelementen aus Messing und Bronze dabei die ideale Bühne.

Evas Tipp: Ich dekoriere sehr gern mit Messing, da es wegen seiner edlen Patina den perfekten Mix aus warm und kalt sowie matt und glänzend darstellt. Eine ganz einmalige Wirkung erzeugt man mit der Kombination von Metallen mit natürlichen Materialien wie rauen Oberflächen aus Holz, Kork oder Leinen. Auch große, klare Muster auf Bezügen und Wandbildern sorgen für einen glanzvollen Auftritt, stehlen den Metallen aber nicht die Show, sondern ergänzen sie.
Wohnen wie damals – so geht’s - Produkte

1. Wandbild www.posterlounge.de 2. Vintage Sideboard www.maisonsdumonde.com 3. Wandbild www.posterlounge.de 4. Wandleuchter www.maisonsdumonde.com

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Der Vintage-Trend: eine Reise in die Vergangenheit

Einen Hauch Vergangenheit in den eigenen Wänden aufleben zu lassen, ist eine romantische Vorstellung und entspricht auch dem Charakter des Vintage-Stils. Mit Dekoelementen aus Messing und Bronze gelingt es im Handumdrehen, den eleganten 50er-Jahre-Glamour aufs eigene Zuhause zu übertragen. Dunkle, schwere Stoffe wie Samt und Antiquitäten in warmen Holztönen können in Form von Nierentischen und großen Cocktailsesseln in die Einrichtung mit einfließen. Aber was wäre Vintage ohne ein wenig Glanz? Diesen erzeugt man am besten mit sanft schimmernden Verzierungen aus Messing oder Bronze.

Da es beim Vintage-Stil mehr auf Originalität als auf Perfektion ankommt, sind Fingerabdrücke und Alterungsspuren auf Dekooberflächen nicht nur erlaubt, sondern mitunter sogar erwünscht. Generell können diese aber auch ganz einfach entfernt werden. Entweder nutzt man dafür einen speziellen Reiniger oder eine Mischung aus Essig und Buttermilch. Als Geheimtipp gilt übrigens Zahnpasta: Wirkt diese eine Weile ein, lassen sich matte Stellen im Nu mit einem Mikrofasertuch beseitigen. Um den Vintage-Charme der 50er-Jahre zu unterstreichen, kann man mit Wandmotiven in harmonierenden Sepia- und Messingtönen nachhelfen.

Evas Tipp: Akzente aus Metall kommen vor allem in Kombination mit gedeckten Wandfarben zur Geltung. Besonders gefallen mir hier Altrosé, erdiges Beige, Taubengrau oder – wer es lieber dunkler mag – tiefes Blau, Smaragdgrün und intensives Violett. Bei der Dekoration mit Elementen aus Messing und Bronze sollte man allerdings dennoch sparsam umgehen und wirklich nur hier und da den Blick lenken, damit das Ergebnis nicht überladen wirkt.
Der Vintage-Trend: eine Reise in die Vergangenheit - Produkte

1. Wandbild www.posterlounge.de 2. Beistelltisch www.maisonsdumonde.com 3. Übertopf www.hm.com 4. Wandbild www.posterlounge.de

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Nostalgisch einrichten im Scandi-Look

Auf den ersten Blick mag die Mischung von 50er-Jahre-Chic und Scandi-Look ungewohnt erscheinen, doch greifen Möbeldesigner schon lange das Erscheinungsbild der Möbel aus dieser Epoche in ihren Kollektionen auf. Allerdings werden nun nicht mehr helle Hölzer wie Fichte und Ahorn verarbeitet, sondern wärmere Sorten wie Eiche oder auch Nussbaum. Bleiben die Oberflächen unbehandelt, wirken sie besonders natürlich und passen außerdem perfekt zum Undone-Look von Messing und Bronze.

Die warmen Kupferlegierungen sind das ideale Gegenstück zum sonst so kühlen, leichten Design mit typischen, in Pastell lackierten Fronten und verleihen ihm die nötige Wärme und Beständigkeit. Mit skandinavischen Motiven auf Holzbildern lässt sich der Scandi-Look noch einmal in der Wandgestaltung aufgreifen und abrunden.

Evas Tipp: Bei der Gestaltung mit Metallen ist weniger oft mehr. Das heißt nicht, dass man grundsätzlich auf andere Metalle verzichten muss, aber lieber kombiniert man ähnliche Materialien miteinander. Accessoires aus Messing zum Beispiel arrangiere ich sehr gern mit Möbelstücken und Dekoartikeln aus mattem Kupfer und Gold. Das wirkt sehr harmonisch und erinnert mich an früher.
Nostalgisch einrichten im Scandi-Look - Produkte

1. Wandbild www.posterlounge.de 2. Stuhl www.butlers.com 3. Vase www.housedoctor.dk 4. Wandbild www.posterlounge.de

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Beitrag veröffentlicht am 01.08.2017.



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