Jan Becke – auf den Spuren eines Weltenbummlers

Jan Becke – auf den Spuren eines Weltenbummlers

Als Reisefotograf darf Jan Becke Tag für Tag den schönsten Spektakeln beiwohnen, die dieser Planet zu bieten hat. Mit seinen Fotografien weckt er unsere Reiselust und lässt uns die Welt durch seine Augen sehen. Gerne würden wir gleich selbst in die Ferne ziehen. Bis es aber so weit ist, verlieren wir uns vorerst in seinen atemberaubenden Aufnahmen.

Jan Becke Jan Becke Jan Becke
Für immer als Angestellter in einem Unternehmen arbeiten? Das kam für Jan Becke nicht infrage. Auf Reisen nach Ostasien hat ihn die Lust am Fotografieren gepackt und nie wieder losgelassen. Schon bald war der junge Fotograf auf der ganzen Welt unterwegs, wo ihn seine neugierige und offene Art zu dem Menschen hat werden lassen, der er heute ist. Mit dem Berufsbild des Fotografen hat sich Jan schließlich einen langersehnten Traum erfüllt, der ihn voll und ganz ausfüllt und seine Kreativität Tag für Tag aufs Neue beflügelt.

Inspiriert von den Möglichkeiten, die sich ihm als freiberuflichem Fotografen boten, begann Jan Becke während seines BWL-Studiums zu reisen. Eine Zeit lang lebte er sogar in Japan, wo viele seiner Aufnahmen entstanden und wohin es ihn seither immer wieder zieht. Das Studium der Betriebswirtschaftslehre, verrät uns Jan, hat ihm dabei eine gewisse Sicherheit gegeben, um schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen und seine künstlerischen Ambitionen zu verwirklichen.

Die Entscheidung, Reisefotograf zu werden, würde Jan jederzeit wieder treffen. Für ihn stellt ein häufig wechselndes Umfeld die Herausforderung dar, sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen zu müssen, was nicht nur den Charakter stärkt, sondern auch die eigene Kreativität fördert. Jungen Landschafts- und Reisefotografen in spe rät er deshalb, viel Zeit in der Natur zu verbringen und vorerst lieber in Reisen zu investieren statt in eine unnötig teure Ausrüstung.
„Jede Reise ist ein kleines Abenteuer und die Fotografie gibt mir die Möglichkeit, dabei etwas Bleibendes zu schaffen.“

Motive mit Fernwehgarantie

Nicht viele Menschen haben das Glück, die schönsten Orte der Welt zu bereisen und diese Erinnerungen und Gefühle auf ewig zu konservieren. Für Jan Becke gehört genau das zu seinem Alltag als Fotograf. Und obwohl seine Aufnahmen auch kommerziell großen Erfolg haben, bewegt sich sein Portfolio doch weit entfernt von Postkartenmotiven. Seien es der Blick auf eine einsame, lichtdurchflutete Waldlichtung, die Draufsicht auf die japanische Metropole Tokio, die Brooklyn Bridge zum Sonnenaufgang oder Aufnahmen aus seiner Heimat Deutschland – Jan versteht es, seinen Motiven dieses gewisse „Je ne sais quoi“ zu verleihen. Mit seinen Panoramaformaten zum Beispiel zieht er den Betrachter unwillkürlich in seinen Bann, was dem Künstler Ausdrucksmöglichkeiten fernab herkömmlicher Fotografie eröffnet.
Doch nicht nur in den Kategorien Natur und Architektur ist Jan Becke mittlerweile ein Experte, auch im Bereich People sammelt der Künstler ständig neue Erfahrungen, indem er Einheimische in ihren landestypischen Trachten abbildet. Damit entführt er jeden, der möchte, an fremde Orte und enthüllt die kulturelle Vielfalt, die verschiedene Teile der Welt so einzigartig macht. Auf diese Weise spricht er eine Vielzahl von Kunstinteressenten an und erzeugt einen Kontrast zwischen Skyscrapern in einer Welt, die keinen Stillstand kennt und dem Fortschritt hinterherjagt, und Orten, die mit Volkskunst und sakralen Bauten an die Ursprünglichkeit und Einfachheit vergangener Tage erinnern.

Geschick, Know-how und ein wenig Zufall

Der Berufsalltag als Reise- und Landschaftsfotograf mag zunächst romantisch, aufregend und spontan erscheinen – was er zweifelsohne auch ist –, doch werden der organisatorische Aufwand und die Nachbearbeitung der Bilder von Laien häufig unterschätzt. Zum Alltag von Jan Becke gehören daher nicht nur das Planen seiner Reisen, das Auskundschaften geeigneter Locations und das Fotografieren an sich, sondern auch die Bildbearbeitung, Buchhaltung und Weiterbildung auf dem Gebiet der Fotografie. In der Planungsphase, verrät uns Jan, kommt er daher nur selten dazu, Bilder zu machen.
Ist er aber zur rechten Zeit am rechten Ort, wie etwa zur Kirschblüte in Japan, fotografiert er oftmals von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang.

Morgens um vier Uhr das Hotel zu verlassen, gehört für unseren Künstler mittlerweile schon zur Normalität. Nur so passt er die richtigen Lichtverhältnisse für seine Aufnahme ab und wird mit einem emotional aufgeladenen Motiv belohnt. Leider klappt nicht immer alles wie gewünscht und die wochenlange Planung war mitunter umsonst. Ändern sich aber plötzlich die Witterungsverhältnisse, hat Jan häufig noch eine alternative Lösung parat.

Für seine Vielzahl an unterschiedlichen Bildern nutzt Jan natürlich mehr als nur eine Kamera. Am meisten fotografiert er mit der Sony α7R II. Zum Zeitpunkt der Aufnahme verzichtet Jan Becke auf Filter und bearbeitet seine Motive ausschließlich nachträglich am PC mit Adobe Photoshop oder Lightroom. Auch 3D-Modellierung und Rendering sind Bereiche, mit denen sich unser Künstler noch mehr befassen möchte, da er für die Zukunft eine Verschmelzung von Fotografie und computergenerierter Grafik prophezeit.
„Ich arbeite wesentlich zielgerichteter als am Anfang. Ohne eine konkrete Planung gehe ich heute nicht mehr fotografieren.“

Adrenalinjunkie wider Willen

Nichts weiß Jan Becke an seinem Beruf als Fotograf mehr zu schätzen als seine Flexibilität. Ständig an neue Orte reisen zu können, ist ein Luxus, der nicht jedem vergönnt ist. Dabei führen ihn seine Reisen mal zu bekannten Wahrzeichen wie der Freiheitsstatue in New York oder dem Eiffelturm in Paris, mal an ganz abgelegene Orte und auch in heikle Situationen, die ihn schon viele Nerven gekostet haben. So tauchte Jan einmal auf Bora Bora zusammen mit Riffhaien entlang der Küste und wurde im Gebirge über eine Stunde von einer Herde Bergziegen verfolgt. An Nervenkitzel mangelt es unserem Künstler definitiv nicht, und doch könnte er sich keinen anderen Beruf vorstellen.
Anders als ein Auftragsfotograf kann Jan seine Motive selbst wählen. Dabei darf er die schönsten Orte der Welt seinen Arbeitsplatz nennen. Ein unbekanntes Land zu erkunden und dessen Einzigartigkeit fotografisch festzuhalten, ist für unseren Künstler immer wieder ein besonderes Highlight. Ein wenig stolz macht es ihn außerdem, wenn sich andere Menschen an seinen Bildern erfreuen und mit diesen im Großformat die Wände in ihrem Zuhause gestalten.
„Kreativität bedeutet für mich Freiheit. Frei zu sein in meiner Entscheidung und an keine Vorgaben gebunden zu sein.“

Zu guter Letzt

Jan Becke - Kreativität bedeutet Freiheit Jan Becke - Kreativität bedeutet Freiheit Jan Becke - Kreativität bedeutet Freiheit
Jan Beckes Erfolg ist kein Zufall. Der junge Fotograf ließ sich von Nein-Sagern nicht entmutigen und arbeitete von Anfang an auf das Ziel hin, einen Beruf zu ergreifen, den er mit Leidenschaft ausüben würde. Mit der Fotografie ist ihm genau das gelungen. Nun verschlägt es den Weltenbummler von einem Kontinent zum nächsten. Nur selten begegnet man ihm ohne seine Kamera. Meist aber ist er auf der Suche nach einem neuen atemberaubenden Motiv, das sein Portfolio erweitert.

Jan Beckes Fotografien sind nicht bloß eine Art, die eigenen Wände zu gestalten, sondern transportieren in ihrer Farbgebung und Komposition ein ganz bestimmtes Gefühl, das sich sofort auf den Betrachter überträgt. Viele seiner schönsten Motive haben wir in unser Sortiment aufgenommen, sodass sie nun als Wandbilder in unserem Shop verfügbar sind.

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