Poster und Kunstdrucke - Poster-Definition

Was sind eigentlich Poster?

Es gibt wohl kaum jemanden, der sie nicht kennt bzw. noch nie an seiner Wand gehabt hat. Egal, ob wir darauf unseren Lieblingsstar anhimmeln, uns das tollste Reiseziel vor Augen halten oder einfach die kahle Tapete bedecken wollen – Poster sind seit Ewigkeiten altbewährte und günstige Dekorationsartikel für jedermann und jeden Wohnraum. Dabei ist die Motivauswahl schier unbegrenzt.



Was macht Poster aus?

Definition Definition Definition
Definition
Ein Poster ist ein dekorativer Druck auf speziellem Posterpapier, das in seiner Beschaffenheit und Größe variieren kann. So gibt es bspw. unterschiedliche Grammaturen, also dickeres oder dünneres Papier, sowie Oberflächen, die eher matt oder glänzend sind. Die unzähligen Bildmotive können Sie so in ihrer jeweils besten Form präsentieren. Bei uns gibt es Poster- und Kunstdrucke auf hochwertigem Fotopapier mit einer Stärke von 170 g/m². Die seidenmatte Oberfläche verhindert störende Spiegelungen im Bild.

Prinzipiell sind Poster für die Verschönerung von Innenräumen gedacht, da sie den Witterungsbedingungen draußen nicht standhalten. Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit greifen das Material schnell an. Die klassische Anbringungsform von Postern ist das direkte Ankleben bzw. Anpinnen an die Wand, Tapete oder Tür. Richtig chic sieht das Poster natürlich in einem Bilderrahmen oder Passepartout aus.

Wandbilder: Tanz mit mir | John Travolta auf der Tanzfläche


Ein Blick in die Vergangenheit: Wie entstanden Plakate?

Entstehung Entstehung Entstehung
Entstehung
Bereits im 15. Jhd. wurden der Öffentlichkeit mithilfe von Textplakaten politische Botschaften und Bekanntmachungen, aber auch Werbung zugänglich gemacht. Als Begründer des Bildplakates gilt Jules Chéret (1836–1932), ein französischer Lithograf. Er entwickelte und revolutionierte den eigentlichen Bilddruck und schuf damit eine künstlerische Gestaltungsform für Bildwerbung im Posterstil.

Im Anschluss an die weltweit erste Plakatausstellung im Jahr 1884 kamen um das Jahr 1900 die Plakate nach Deutschland. Die Firma AEG nutzte dieses neue Medium als eine der ersten für ihre Vermarktung. Mit der Gründung des Vereines der Plakatfreunde durch den jüdischen Zahnarzt Hans Josef Sachs im Jahr 1905 in Berlin und der Veröffentlichung eines Magazins namens „Das Plakat“ zogen die ersten Poster in die Privathaushalte ein.

Wandbild: Theatre de L Opera


Wie entwickelten sich Poster, Plakate & Co. weiter?

Entwicklung Entwicklung Entwicklung
Entwicklung
Das Magazin „Das Plakat“ beinhaltete mehrere Drucke, welche als Poster eigenhändig an der Wand angebracht werden konnten. Man kann also sagen, dass die Poster aus den Plakaten hervorgingen. Diese Art von Beilage verbreitete sich rasend schnell. Als 1953 die erste Ausgabe des Playboys erschien, enthielt diese einen sogenannten Centerfold von Marilyn Monroe. Das Poster wurde in der Mitte des Heftes platziert, sodass es ganz leicht herauszutrennen war. Auch die deutsche Bravo wendet bereits seit 1956 diese Methode an, um Poster in ihren Zeitschriften unterzubringen. Derartige Poster sind heutzutage nicht mehr aus den Kinder- und Jugendzimmern wegzudenken.

Falls Sie noch auf der Suche nach dem richtigen Postermotiv sind, stöbern Sie gern in unserem Shop. Hier finden Sie neben stimmungsvollen Kunstdrucken aller Epochen auch atemberaubende Fotografien. Stars und Sternchen fehlen natürlich auch nicht im Sortiment. Und wer es etwas stilvoller und plastischer mag, greift als Alternative zur hochwertigen Leinwand.

Wandbild (Abb. 1): Marilyn Monroe
Wandbild (Abb. 2): SCREAM AND SCREAM AGAIN, Christopher Lee, 1970

Entwicklung

Wie unterscheiden sich Poster und Kunstdrucke?

Kunstdrucke Kunstdrucke Kunstdrucke
Kunstdrucke
Kunstdrucke sind im Vergleich zum Poster hochwertige Spezialdruckerzeugnisse, die für eine möglichst originalgetreue Reproduktion von Kunstwerken verwendet werden und eher weniger im Bereich Werbung, Darstellung von Stars oder Merchandising anzutreffen sind.

In Gemälden werden sehr viele Farben vermischt und somit kommt es nicht selten vor, dass bei Kunstdrucken 8 bis 12 Druckfarben eingesetzt werden. Im Allgemeinen gilt: Je mehr Farben, umso näher ist der Farbeindruck am Original. Zudem können etwaige metallische Schmuckfarben wie Gold und Silber einfach nicht aus anderen Grund- oder Schmuckfarben gemischt werden.

Als Materialien finden spezielle Papiersorten Verwendung, bspw. Bütten- und Aquarellpapier oder Kunstdruckkarton.

Lassen Sie sich von unseren Kategorien inspirieren und finden Sie so das richtige Motiv!



Diese Themen könnten Sie auch interessieren