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Allgemeine Tipps - Persönliche Note

Wie bringe ich meine persönliche Note in die Raumgestaltung?

Die erste eigene Wohnung – aufregend, bequem, aber auch sehr kahl. Weiße Wände, eine Standard-Einbauküche und ein nackter Balkon vermitteln in den ersten Monaten nach dem Einzug nicht gerade eine wohnliche Behaglichkeit. Mit den folgenden fünf Tipps und kostengünstigen Alternativen gehört das Wie-im-Hotel-Gefühl bald der Vergangenheit an.



Tipp 1: Den Sonntagsausflug auf den Flohmarkt verlegen

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Freizeitgestaltung und Shoppingerlebnis verbindet man am besten durch einen Besuch auf dem örtlichen Flohmarkt. Besonders Antik-Trödelmärkte sind wahre Schatzkammern. Dabei muss es nicht zwingend das große nostalgische Küchenbuffet aus den 20er Jahren sein, auch kleine Dekorationsartikel wie Bilderrahmen, Lampenschirme, Vasen, Geschirr und Kerzenständer werten einen Raum merklich auf.

Die Bereitschaft, selbst noch ein paar Handgriffe an den Flohmarkt-Schnäppchen vorzunehmen, sollte unbedingt vorhanden sein. Seien es kleine Näharbeiten, das Abschleifen von Holz oder der Griff zum Sprühlack – das macht nicht nur Spaß, sondern verleiht den Stücken pure Individualität!

Im Übrigen kann sich das Feilschen auf großen Flohmärkten lohnen, um doch noch den ein oder anderen Euro zu sparen und in ein weiteres Schnäppchen zu investieren.

Tipp 2: Verschiedene Stile kombinieren – Das Patchwork-Prinzip

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Der Mix aus Vintage-Teilen und Möbelhaus-Interieur ist eine Gratwanderung zwischen Chaos und verirrten Sammlerstücken, aber gleichzeitig absolut sehenswert. Eine gewisse Linie sollte bei diesem Patchwork-Stil dennoch erkennbar sein. Bei Möbeln bspw. kann schon der gleiche Farbton für ein harmonischeres Gesamtbild sorgen.

Wer verschiedene Stile zusammenführen möchte, kann bereits mit minimalen Veränderungen große Wirkung erzielen. So hilft es oft schon, einzelne Vintage-Teile im Raum gezielt zu platzieren, bspw. den Kerzenständer auf dem Esstisch, den goldenen Barock-Rahmen an der Wand, Felle und Stoffe als Überwurf auf Sofa und Sesseln. Große Möbelhäuser und Onlineshops bieten seit einigen Jahren auch Interieur und Wohnaccessoires an, die in ihrem Design an vergangene Jahrzehnte angelehnt sind, bspw. im Shabby Chic. Tolle Einrichtungsideen für Zuhause und aktuelle Wohntrends finden Sie in unserem Magazin.

Wandbild: Zufriedene Constance


Wohnaccessoires
Tipp 2 - Wohnaccessoires

Accessoires v.l.n.r.: Decke www.eurostylelighting.com | Vase www.hm.com | Küchenuhr www.butlers.de | Kissen www.hm.com | Duftkerze www.hm.com


Tipp 3: Das Basteltalent entdecken

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Vom Upcycling, also dem Wiederverwerten von Materialien, über das Zweckentfremden bis hin zum „IKEA-Hack“, dem manuellem Aufwerten von IKEA-Mobiliar ist das Prinzip „Mach-es-selbst“ (Do it yourself oder DIY) seit einigen Jahren auf dem Vormarsch und könnte durchaus schon als eigenständiger Wirtschaftszweig gelten. Dank zahlreicher YouTube-Videos, Blogs, Bücher und Workshops kann man heutzutage innerhalb kürzester Zeit das Basteln und Handwerken erlernen. So entstehen bspw. aus Washitape (bedrucktes Klebeband) kreative Bilderrahmen, aus Flaschen Vasen und farblose Kaffeebecher werden im Handumdrehen mit Porzellanmalstiften verziert. Die Idee, nicht immer alles neu kaufen zu müssen, vereint sich beim Do it yourself-Prinzip mit dem guten Gefühl, etwas zu besitzen, was nicht jeder sein Eigen nennt.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und schick ist, was gefällt und sich harmonisch in die eigene Wohnung einfügt.

Wandbilder v.l.n.r.: Audubon: Junco, | Audubon: Warbler, | Marilyn Monroe | Rosen und Statuette | Audubon: Warbler | Marilyn Monroe


Tipp 4: Gesammelte Werke zum Blickfang machen

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Sehr persönlich wirkt eine Wohnung immer dann, wenn Besucher aus dieser direkt auf den Bewohner schließen können. Familienfotos an der Wand, gesammelte Postkarten oder Fußball-Fanartikel sorgen für das optimale „Mein Zuhause“-Gefühl. Mitbringsel von Reisen wirken als Tischdekoration besonders schön und Lieblingsfarben können sich in Wohnaccessoires wie Decken, Kissen und Dekoration widerspiegeln.

Alte und geliebte Kinderbücher, Hörspielkassetten und Holzspielzeug verschönern das Zuhause ungemein und auch die eigene Schallplattensammlung hat einen Ehrenplatz in der Wohnung verdient. Egal ob in der Vitrine, an der Wand oder verteilt auf Bilderleisten – sie ist ein toller Blickfang und macht langweilige weiße Wände lebendig.

Die Liebe zur Heimatstadt lässt sich durch Fotos, Poster, Leinwände und Postkarten ebenso hervorheben.

Wandbilder v.l.n.r.: Take me to Paris | Ohne Titel (Zeichnung 4) | Polka dots girl


Tipp 5: Die Wände individuell gestalten

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Mit der richtigen Kombination aus Wandfarben und Tapeten kann man der eigenen Wohnung ebenfalls einen persönlichen Look verleihen. Dabei ist es vor allem in großen Räumen möglich, die Atmosphäre mit Formen an den Wänden aufzulockern. Horizontale Farbstreifen und Borten lassen Räume länger wirken, vertikale Streifen bringen mehr optische Höhe und auch mit Mustern darf experimentiert werden. Beim Streichen sollte unbedingt mit einer Schablone gearbeitet werden, um ein gleichmäßiges Ergebnis ohne verlaufende Ränder zu erzielen. Auch Tapeten gibt es heutzutage mit allen erdenklichen Drucken, in allen Farbvarianten und Mustern. Eine besonders auffällige Tapete kann dabei, selbst wenn sie nur an einer Wand angebracht wird, einen ganzen Raum verändern. Im Trend liegen florale Tapetenprints oder Farbverläufe im Ombre-Look.

Wer keine Lust auf Streichen oder Tapezieren hat, kann seine Wände auch mit Postern oder dekorativen Wandbildern gestalten – Inspiration finden Sie bspw. in unserem Shop.

Wandbild: in Balance


Tipp 6: Tastatur-Rahmen

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Sie müssen Ihre alte PC-Tastatur nicht gleich entsorgen. Warum, das zeigt Sylvia auf ihrem Blog „Atelier Waldfee“. Benötigt werden eine Tastatur, ein Foto, ein Bilderrahmen mit flachem Rand (zum Beispiel aus Pappe) und eine Heißklebepistole. Als Erstes lösen Sie die Tasten aus der Tastatur, bspw. mit einem Teelöffel. Platzieren Sie die Tasten auf dem Rahmen. Wenn die Anordnung feststeht, beginnen Sie mit dem Aufkleben der Tasten. Dafür erwärmen Sie den Kleber und setzen nacheinander die Tasten auf. Vorsicht, der Kleber kann sehr heiß werden! Lassen Sie alles trocknen und entfernen Sie die Klebereste. Zum Schluss stecken Sie einfach Ihr Bild oder einen Stoffausschnitt in den Bilderrahmen.

Auch getrocknete Blumen bieten sich als außergewöhnliche Rahmendekoration an. Legen Sie dazu das Bild auf den Tisch und platzieren Sie die getrockneten Blüten und Blätter nach Belieben ringsherum. Für die Anbringung an der Wand empfiehlt es sich, transparentes Gewebeband zu verwenden, um die einzelnen Pflanzenteile wie bei einem Herbarium zu fixieren.

Wandbild: Das Leben ist schoen


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