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Albrecht Altdorfer

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Albrecht Altdorfer

Albrecht Altdorfer – Maler der Renaissance mit dem Blick fürs Detail

Der deutsche Maler Albrecht Altdorfer gehört bis zum heutigen Tag zu einem der bedeutsamsten und einflussreichsten Künstler seiner Zeit. Besondere Wertschätzung erfahren seine äußerst detailreichen Darstellungen, die minutiös ausgearbeitet wurden. Widmete sich Albrecht Altdorfer zunächst der Anfertigung christlicher Bilder, war er später der erste Künstler Europas, der Landschaftsbilder zu einer eigenständigen Kunstgattung etablierte.
Mithilfe leuchtender, beinahe überschwänglicher Farben, neuartiger Lichteffekte und anmutiger Motive widersetzte sich Albrecht Altdorfer der Tradition der getreuen Naturdarstellungen und erschuf fantastische Bilderwelten. Neben der Malerei widmete er sich zudem Holz- sowie Kupferstichen und schuf diverse Tafelbilder. Bis heute zählen die Werke des Künstlers zu den wichtigsten, welche die deutsche Kunstgeschichte hervorgebracht hat.

Über das Leben des Albrecht Altdorfer ist sehr wenig bekannt, noch weniger über seinen künstlerischen Werdegang. Vermutlich kam er um 1480 als Sohn eines Malers in einem Dorf bei Landshut zur Welt. 1505 erlangte er das Regensburger Bürgerrecht. In der Stadt machte er sich schnell einen Namen und etablierte sich zu einem angesehenen und durchaus wohlhabenden Bürger. Ob ihm das durch die Kunst oder andere Tätigkeiten gelang, ist nicht bekannt.

Wann genau Albrecht Altdorfer mit der Malerei begann, ist ebenso wenig belegt, die ersten von ihm signierten Werke sind jedoch auf das Jahr 1506 datiert. Sicher ist darüber hinaus, dass der Maler um 1512 künstlerische Arbeiten für Kaiser Maximilian ausführte.

Neben der Malerei widmete sich Altdorfer politischen Aktivitäten, 1517 wurde er Mitglied des Äußeren, später auch des Inneren Rates der Stadt Regensburg. In öffentlichen Belangen repräsentierte Albrecht Altdorfer demnach die Stadt. Im Jahr 1526 wurde er zum Stadtbaumeister ernannt. Unter ihm wurde das Regensburger Schlachthaus erbaut und die Stadtbefestigungsanlage überarbeitet. Ferner wurde Altdorfer gar das Amt des Bürgermeisters angetragen, das er jedoch ausschlug, da er zu dieser Zeit wahrscheinlich mit seinem Hauptwerk „Die Alexanderschlacht“ alle Hände voll zu tun hatte.

Albrecht Altdorfer starb am 12. Februar 1538 in Regensburg.  

Fakten zu Albrecht Altdorfer:

  • geboren um 1480 bei Landshut oder in Regensburg
  • gilt bis heute zu einem der einflussreichsten Maler der deutschen Renaissance
  • etablierte die reine Landschaftsmalerei als eigenständige Kunstgattung
  • bekannte Werke: „Die Alexanderschlacht“, „Martyrium des Heiligen Florian“, „Donaulandschaft mit Schloß Wörth bei Regensburg“, „Geißelung Christi“
  • gestorben am 12.2.1538 in Regensburg

Das außergewöhnliche Werk des Albrecht Altdorfers

Das Frühwerk des Malers Albrecht Altdorfer besteht vor allem aus äußerst detailgetreuen, jedoch kleinformatigen Werken. In ihnen wartete er mit einer miniaturgleichen Malweise auf, die ihresgleichen suchte. Thematisch wurde er von Albrecht Dürer und Michael Pacher inspiriert und widmete sich, seinen Vorbildern gleich, vor allem christlichen Szenerien. Hier und da tauchten jedoch auch mysteriöse Gestalten wie Hexen auf, welche die Werke äußerst spannend machen.

In seinem Spätwerk wendete sich Albrecht Altdorfer vermehrt Landschaften zu. Das Außergewöhnliche daran ist, dass der Künstler zunächst Personen in diesen darstellte, nach einer gewissen Zeit waren es jedoch die reinen Landschaften, die sein Schaffen prägten. Altdorfer gilt demnach als erster Maler Europas, der sie zu einer eigenständigen Gattung machte. In diesen Werken sind sogar romantische Tendenzen zu erkennen, die Betrachter poesiereich und anmutig bezirzen.

Ferner bestechen Altdorfers Werke durch eine begeisternde und lebendige Farbigkeit. Diese wird vor allem durch die für ihn charakteristischen und effektvollen Hell-Dunkel-Kontraste erreicht. Bei Posterlounge finden sich zahlreiche Motive des Renaissancemalers, die Betrachter bis heute begeistern!

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Als Hauptwerk Albrecht Altdorfers gilt das Gemälde „Die Alexanderschlacht“, das um 1528 entstand. Im Auftrag des Herzogs Wilhelm IV. von Bayern verbildlichte Altdorfer die Schlacht bei Issos, in der Alexander der Große gegen den Perserkönig Darius kämpfte. Für seinen Stil typisch ist das Werk äußerst detailreich, die Heerscharen akkurat dargestellt. Doch nicht nur die zahlreichen Soldaten sind es, die das Bild so außergewöhnlich und fesselnd machen, es ist vor allem die eindrucksvolle Landschaft. Über der Szenerie hängt ein dramatischer Himmel, der die Spannung der Schlacht nur noch verstärkt. Das Zusammenspiel der Farben und die beeindruckende Malweise machen „Die Alexanderschlacht“ zu einem Meisterwerk der deutschen Kunstgeschichte.

Dieses und viele weitere Werke Albrecht Altdorfers präsentiert Posterlounge. In Form hochwertiger Kunstdrucke werden sie zu imposanten Blickfängern, welche heimische Wände grandios dekorieren!