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Alexej von Jawlensky

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Alexej von Jawlensky

Alexej von Jawlensky – Expressionist und bedeutender Künstler der klassischen Moderne

Der russisch-deutsche Maler Alexej von Jawlensky ist einer der bekanntesten Expressionisten des 20. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen sah er die Farbe jedoch als Symbol und nicht als dekoratives Element, weshalb seine Bilder eine Farbigkeit aufweisen, die ihresgleichen sucht. Um die einzelnen Töne intensiver leuchten zu lassen, umrandete Jawlensky sie mit tiefem Schwarz, was zu einem Markenzeichen des Künstlers werden sollte. Doch nicht nur die prachtvollen Bildnisse, Stillleben und Landschaften sind berühmt, auch das Spätwerk zieht noch immer große Aufmerksamkeit auf sich. Besonders wird dies durch die große Abstraktion gekennzeichnet, welche wiederum auf eine Gelenkentzündung zurückzuführen ist, die den Maler daran hinderte, Rundungen zu zeichnen.

Alexej von Jawlensky wurde am 25. März 1864 im russischen Torschk geboren. Er strebte eine Offizierslaufbahn an und kam er 1882 in Kontakt mit der Kunst, als er eine große Gemäldeausstellung in Moskau besuchte. Diese beeindruckte ihn so stark, dass er seine Liebe für die Malerei entdeckte und sich deren Techniken autodidaktisch aneignete. 1889 wurde er als Offizier von Moskau nach St. Petersburg versetzt, wo er abends die Russische Kunstakademie besuchen konnte. Ein Lehrer vermittelte ihm den Kontakt zu Marianne von Werefkin, einer etablierten Künstlerin, die ihn in die Ölmalerei einführen sollte. Doch sie wurde weit mehr als nur seine Lehrerin, die beiden wurden ein Paar.

1896 zogen die zwei nach München, wo Jawlensky seine künstlerische Ausbildung bei Anton Ažbe fortführte und bei diesem die Bekanntschaft von Wassily Kandinsky machte, der ihm ein enger Freund wurde. Die frühen 1900er-Jahre stellten für den Künstler intensive Lehrjahre dar, er fertigte unter anderem Akte und Landschaften. Während einer Reise durch Frankreich 1905 setzte er sich intensiv mit den Werken Cézannes, Gauguins, van Gogh sowie Matisses auseinander, wobei insbesondere letzterer ihn stark beeindruckte. Ab 1906 entwickelte sich sein eigener expressionistischer Stil, der durch seine einfachen Formen und eine eindringliche Ausdruckskraft auf sich aufmerksam machte. 1909 gründete er gemeinsam mit Wassiliy Kandinsky, dessen Lebensgefährtin sowie Marianne von Werefkin die „Neue Künstlervereinigung München“ (N.K.V.M.), deren erste Ausstellung auf harsche Kritik traf. 1912 trat er aus der N.K.V.M. aus und dem „Blauen Reiter“ bei. Nur zwei Jahre später, nach Ausbruch des ersten Weltkrieges, musste der Künstler Deutschland verlassen und emigrierte in die Schweiz. 1921 kehrte er nach Deutschland zurück und ließ sich in Wiesbaden nieder.

In den folgenden Jahren machte sich Arthritis erkenntlich, die ihn zunehmend daran hinderte, künstlerisch tätig zu sein. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten erhielt er 1933 Ausstellungsverbot, vier Jahre darauf wurden 65 seiner Bilder als „entartet“ diffamiert. Seit 1938 aufgrund seiner Krankheit ans Bett gefesselt, starb Alexes von Jawlensky am 15. März 1941 in Wiesbaden.

Alexej von Jawlenksy:

  • geboren am 15.3.1864 in Torschk, Russland
  • einer der bedeutendsten Expressionisten und einflussreicher Künstler der Moderne
  • bekannte Werke: „Meditation“, „Bildnis des Tänzers Alexander Sacharow“
  • gestorben am 15.3.1941 in Wiesbaden

Das Oeuvre des deutsch-russischen Künstlers Alexej von Jawlensky

Das frühe Werk des Künstlers Alexej von Jawlensky war stark inspiriert von den Fauvisten, allen voran Henri Matisse. Erst später entwickelte der Maler seinen eigenen, expressionistischen Stil, der sich insbesondere durch seine starke Farbigkeit hervortut. In seinen Bildern legte Jawlensky großen Wert darauf, sich auf das Wesentliche zu beschränken und die intensiven Farbtöne für sich sprechen zu lassen. Diesen Eindruck verstärkte er, indem er das von ihm Dargestellte mit schwarzen Linien umrandete. Sein Spätwerk ist von der fortschreitenden Gelenkerkrankung charakterisiert, die ihm Hände und Füße lähmte. Wenn er malte, dann nur noch sehr abstrakt, die entstandenen Bilder nannte er „Meditation“.  

Farbenfrohe und ausdrucksstarke Bilder von Alexej von Jawlensky entdecken!

Alexej von Jawlensky hegte eine Vorliebe für drei Gattungen, so sind in seinem Gesamtwerk zahlreiche Porträts, Stillleben sowie Landschaften zu entdecken. Das verbindende Element ist die prächtige und intensive Farbigkeit, die Betrachtern bis heute den Atem raubt. Die verschiedenen Nuancen und Komplementärfarben, die auf den einzelnen Bildern versammelt sind, können durchaus erschlagend wirken, erzeugen aber gleichzeitig eine immense Wirkung. Diese kann man mit hochwertigen Reprodrucken von Posterlounge.de nun auch in den eigenen vier Wänden erleben!