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Berthe Morisot

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Berthe Morisot

Berthe Morisot – Herausragende Künstlerin und Malerin des Impressionismus

Wer dachte, die Kunstszene des 19. Jahrhunderts hätte nur aus Männern bestanden, hat weit gefehlt. Eine oft in Vergessenheit geratene Frau, die zu den bedeutendsten Künstlerinnen dieser Zeit gehört, ist Berthe Morisot. Der eindrucksvolle Einsatz des Lichts sowie die Alltäglichkeit ihrer Motive machen die Bilder zu etwas ganz Besonderem. In ihrer künstlerischen Laufbahn lernte sie Édouard Manet kennen, dem sie oft Modell saß und dessen impressionistischen Kreisen sie sich anschloss. Somit zählt sie mittlerweile, neben Mary Cassat, zu den bekanntesten und bedeutsamsten Impressionistinnen.

Geboren wurde Berthe Marie Pauline Morisot am 14. Januar 1841 im französischen Bourges. Sie entstammte einer großbürgerlichen Familie, weshalb sie eine dementsprechende Ausbildung für Töchter erhielt. Diese umfasste neben Klavier- und Gesangsstunden auch Konversationsunterricht – und die Einführung in die Kunst. Gemeinsam mit ihrer Schwester Edma, die eine ähnliche Leidenschaft für die Malerei entwickelte, wurde sie von unterschiedlichen Lehrern unterrichtet. Während der Abendgesellschaften, die ihre Eltern regelmäßig veranstalteten, kam sie in Kontakt zu zahlreichen Künstlern, die im Hause geladen waren. Unter diesen Umständen wuchs ihre Passion immer mehr. In den 1860er-Jahren beschäftigte sie sich gar mit der Bildhauerei. 1864 wurden erstmals zwei Bilder von Morisot im Pariser Salon ausgestellt, der damals wichtigsten Kunstaustellung. Vermutlich war es das kleine Format ihrer Bilder, das es ihr ermöglichte, ihre Werke dort zeigen zu können; ihre männlichen Kollegen reichten meist große Gemälde ein, für die einfach kein Platz war...

1868 machte sie die Bekanntschaft des impressionistischen Malers Édouard Manet, mit dem sie nicht nur eine lange und intensive Freundschaft verband, sondern dem sie Muse war und oft genug Modell saß. Einige Jahre spätere heiratete sie gar dessen Bruder Eugene.

Als 1869 Morisots Schwester Edma heiratete, brach für die Künstlerin zunächst eine Welt zusammen: mit ihr verband sie die große Leidenschaft zur Malerei, mit ihr konnte sie sich in der männerdominierten Welt zeigen – es wäre verpönt gewesen, Veranstaltungen als alleinstehende Frau zu besuchen... Berthe Morisot ließ sich jedoch nicht einschüchtern und widmete sich weiterhin ihrer künstlerischen Arbeit. 1874 nahm sie zum ersten Mal an der Impressionisten-Ausstellung teil sowie auch, bis auf eine, an allen kommenden.

Nachdem Berthe Morisot 1891 ihre erste Einzelausstellung feiern konnte, starb sie am 2. März 1895 in Paris.    

Berthe Morisot:

  • geboren am 14.1.1841 in Bourges, Frankreich
  • eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts und herausragende Impressionistin
  • Modell und Muse Édouard Manets
  • bekannte Werke: „Das Märchen“, „In den Kornfeldern“, „Mutter und Schwester der Künstlerin“
  • gestorben am 2.3.1895 in Paris

 

Eine entschlossene Künstlerin: Berthe Morisot

Berthe Morisot war eine fleißige und strebsame Künstlerin. Willensstark und selbstkritisch soll sie zudem ebenfalls gewesen sein. Das ist kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, unter welchen Umständen die Frau gearbeitet hat. Im 19. Jahrhundert war es alles andere als üblich, dass Damen in der Kunst tätig waren, weshalb sie sich den Vorurteilen stellen musste – mit Erfolg. Unter den Impressionisten wurde sie ohne Frage akzeptiert und ihre Werke wertgeschätzt. Das Besondere an den Bildern Berthe Morisots war die Alltäglichkeit. Sie bevorzugte Szenen aus dem eigenen Leben und Umfeld, die Porträtierten waren häufig Freunde oder Familienmitglieder. Darüber hinaus widmete sie sich Landschaften, denen sie durch ihren hervorragenden Lichteinsatz den Eindruck von Leichtigkeit und Transparenz verlieh. Die hauptsächlich in Pastell und Aquarell gearbeiteten Bilder beeindrucken Betrachter bis heute.

 

Herausragende Werke einer besonderen Malerin

Zu den bekanntesten Werken von Berthe Morisot gehört das Bild „Mutter und Schwester der Künstlerin“. Wie der Name schon verrät, zeigt es die beiden Frauen, die Mutter, ganz in schwarz gekleidet, sitz auf einem Sessel und liest; die Schwester hingegen sitzt, konträr im weißen Kleid und gedankenverloren, auf dem Sofa. Das Motiv wirkt sehr real, nichts ist inszeniert oder gewollt. Das stellt die Besonderheit der Künstlerin dar, dass sie es vermochte, das Besondere im Alltäglichen zu sehen. Dieses und weitere Bilder findet man bei Posterlounge.de als hochwertige Reprodrucke, mit denen man heimischen Wänden eine wunderbare Dekoration verleihen kann!