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Camille Pissarro

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Camille Pissarro

Camille Pissarro – Meister des Impressionismus mit besonderem Sinn für Bildkomposition

Der Künstler Camille Pissarro wurde auch der „Vater der Impressionisten“ genannt – ob dies seinem tatsächlichen Alter oder eher seinem Rauschebart geschuldet ist, weiß man nicht genau. Sicher ist, dass er nicht nur großen Einfluss auf seine impressionistischen Freunde und Kollegen hatte, sondern dass er mit vielen von ihnen zusammenarbeitete. Dennoch unterschied sich sein Stil maßgeblich von den anderen: Camille Pissarro legte großen Wert auf die Komposition seiner Bilder, verfolgte darin einen strengen Aufbau, der durch den dichten und flächigen Farbauftrag besonders intensiv wurde. Noch heute sind es diese Details, die Camille-Pissarro-Werke zu etwas ganz Besonderem machen.

Geboren wurde Camille Pissarro am 10. Juli 1830 in Charlotte Amalie auf der Antilleninsel St. Thomas. Als er 12 Jahre alt war, schickten seine Eltern ihn nach Frankreich, wo er in einem Vorort von Paris das Internat besuchte. Bereits zu dieser Zeit zeigte sich sein Interesse und Talent für das Zeichnen, das von seinem Rektor tatkräftig unterstützt wurde. 1847 kehrte Pissarro in die Karibik zurück, wo er den Eisenwarenhandel seines Vaters übernehmen sollte.

Viel lieber verbrachte der junge Künstler seine Zeit aber draußen am Hafen, wo er Zeichnungen anfertigte. In dieser Zeit machte er die Bekanntschaft des dänischen Malers Fritz Melbye, mit dem er, wider alle Widerstände des Vaters, 1852 nach Venezuela ging. Bereits in Caracas zeigte sich die Vorliebe Camille Pissarros für Stadtansichten und Landschaften, die er in seinen Bildern festhielt.

Nach zwei Jahren kehrte er in seine Heimat zurück, verließ diese 1855 jedoch endgültig, um in Paris sesshaft zu werden. In der französischen Hauptstadt lernte er bei Corot, besuchte jedoch auch Kurse an der École des Beaux-Arts. Die Strenge der Kunstschule missfiel ihm, weshalb er lieber mit Freunden und Kollegen in den Pariser Cafés arbeitete.

Bis 1860 etwa malte Camille Pissarro, ähnlich wie sein Lehrmeister, dunkle und naturalistische Landschaften, entwickelte jedoch zunehmend einen eigenen Stil. Obwohl seine Arbeiten, die er auf diversen Ausstellungen zeigte, von den Kritikern gelobt wurden, blieb der finanzielle Erfolg aus, sodass er sich mit der Bemalung von Rollos und Markisen über Wasser halten musste. Um den Unruhen des Deutsch-Französischen Krieges zu entgehen, floh Camille Pissarro 1870 nach London.

Im Jahr 1874, nachdem er schon längere Zeit wieder in Paris geweilt hatte, trat er als treibende Kraft in der Organisation der Impressionisten-Ausstellung hervor. Als einziger der beteiligten Künstler sollte er an allen acht Ausstellungen dieser Art teilnehmen. Mitte der 1880er-Jahre machte Camille Pissarro Bekanntschaft mit Paul Signac und Georges Seurat, woraufhin er sich im Pointillismus ausprobierte. Seine Pinselstriche wurden immer kürzer und er verwendete nur noch reine Komplementärfarben. Bald fühlte er sich von dem Stil jedoch eingeengt, weshalb er sich wieder seiner alten Malweise, dem Impressionismus, zuwandte.

Camille Pissarro starb am 12. November 1903 in Paris.

Fakten zu Camille Pissarro:

  • geboren am 10.7.1830 in Charlotte Amalie auf der Antilleninsel St. Thomas
  • einflussreicher Impressionist und Meister seines Faches
  • bekannte Werke: „Am Ufer des Flusses“, „Boulevard Montmartre“, „Pont Neuf im Nebel“, „Die Apfelernte“
  • gestorben am 12.11.1903 in Paris

 

Außergewöhnlicher Impressionist, begabter Künstler: Camille Pissarro

Der Stil Camille Pissarros gilt zwar als typisch impressionistisch, hebt sich aber deutlich von den Werken anderer Impressionisten ab. Dies gelang ihm vor allem durch seine exakten Kompositionen sowie einen bewussten Bildaufbau. Er konzentrierte sich stark auf einen flächigen und dichten Farbauftrag, der seine Gemälde kraftvoll und intensiv wirken lässt. Ferner galt Camille Pissarro als einer der fleißigsten Künstler seiner Zeit, da er ein enormes Œuvre von 2000 Gemälden und ebenso vielen Zeichnungen anfertigte. Beliebte Motive Pissarros stellten Straßenszenen und Stadtansichten dar, doch auch Landschaftsbilder und die Arbeit auf dem Feld waren bei dem Maler beliebt.

Weitere bekannte Camille-Pissarro-Werke:

  • „Boulevard Montmartre bei Nacht“
  • „Sonnenuntergang in Rouen“
  • „Louveciennes“
  • „Der Gärtner“

 

Den einmaligen Stil Camille Pissarros kennenlernen

Die Arbeiten Camille Pissarros sind vor allem wegen der Farbauswahl etwas ganz Besonderes. Durch die Wahl hauptsächlich reiner Farben gelang es ihm, seine Bilder stets warm wirken zu lassen – selbst wenn sie eine verschneite Winterlandschaft zeigen. Durch die Zusammenarbeit mit namhaften Freunden und Kollegen wie Cézanne, Monet oder Renoir fand des Öfteren eine gegenseitige Beeinflussung statt, die Künstler blieben ihrem Stil jedoch stets treu.

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