Lieferung bis Weihnachten: Bestellen Sie bis zum 19.12.2016!

Jean Auguste Dominique Ingres

Filter
Sortierung:
  • Beliebtheit
  • Neuheiten

Jean Auguste Dominique Ingres

Jean-Auguste-Dominique Ingres – Bewahrer der Tradition und gefragter Porträtmaler

Der Maler Jean-Auguste Dominique Ingres zählt zu den wichtigsten Vertretern der offiziellen französischen Kunst des 19. Jahrhunderts und gilt als einflussreiche Persönlichkeit des Klassizismus. In dessen Sinn erschuf er seine Werke und stellte schon zu Lebzeiten somit einen Bewahrer der Traditionen dar, die in Konkurrenz mit der aufkeimenden, nach Neuem strebendenden Romantik stand. Obwohl Ingres heute als typisch klassizistischer Künstler bezeichnet wird, stießen seine Bilder damals nicht selten auf Kritik, teilweise erlagen sie gar dem Vorwurf seines Nicht-Könnens. In einigen Gemälden ordnete er nämlich die wirklichkeitsgetreue Darstellung seiner eigenen Vorstellung unter, was in anatomischen und perspektivischen Ungenauigkeiten gipfelte. Nichtsdestotrotz zählte Ingres schon bei Lebzeiten zu den gefragten Porträtmalern seiner Zeit. So entstanden Bildnisse namhafter Persönlichkeiten, darunter Napoleon I., die bis zum heutigen Tag beeindruckend wirken.

Jean-Auguste-Dominique Ingres wurde am 29. August 1780 in der südfranzösischen Stadt Montauban geboren. Da sein Vater ebenfalls als Künstler tätig war, geriet der Junge schnell in Kontakt mit der Malerei; in der väterlichen Werkstatt fertigte er bereits mit zehn Jahren seine ersten Porträts an. Die künstlerischen Fertigkeiten erlernte er zunächst vom Vater, bis er 1791 ein Studium an der Kunstakademie Toulouse aufnahm. 1796 zog er nach Paris, wo er sein Studium bei Jacques-Louis David fortsetzte, dessen Ausbildungsstätte zur wichtigsten für angehende Maler galt. Drei Jahre später wurde Ingres an der École des Beaux-Arts aufgenommen. Nach anfänglichem Lob während seiner Lehrzeit, erntete er in seinem beginnenden Berufsleben häufig Kritik, da seine Werke nicht dem Zeitgeist entsprachen. 1808 erhielt der Künstler ein Stipendium, das ihn nach Rom führte. Auch nach dessen Ende verweilte er weiterhin in Italien, wo er unter anderem die neapolitanische Königsfamilie porträtierte. Während seiner italienischen Jahre fertigte er vor allem Porträts an, obwohl er eine mehr oder weniger heimliche Vorliebe für Historienbilder hegte. Sein 1824 entstandenes Gemälde „Das Gelübde Ludwigs XIII.“ wurde, nachdem andere seiner Werke harsch kritisiert und abgelehnt wurden, positiv vom Salon de Paris aufgenommen, was Ingres zu einer Rückkehr in sein Heimatland bewegte. Zurück in Paris, eröffnete er 1826 eine eigene Kunstschule, drei Jahre später ernannte man ihn zum Professor an der École des Beaux-Arts, dessen Direktor er 1833 gar wurde. Zwei Jahre darauf berief man ihn als Direktor der Acedémie de France nach Rom, wo er auch die eigenen künstlerischen Tätigkeiten wiederaufnahm. Nach Ende der Amtszeit kehrte er wiederum nach Paris zurück, wo er seine Lehrerschaft an der Kunstakademie fortführte. Nachdem er 1851 zum Rektor dieser auf Lebenszeit berufen wurde, widmete er sich vor allem der Sicherstellung seines Ruhmes. So veranlasste Ingres den Bau eines Museums in seiner Heimatstadt und veröffentlichte eine Werkausgabe mit über 100 Reproduktionsstichen. Wohl aus diesem Grund ist der Künstler, der am 14. Januar 1867 in Paris verstarb, bis heute einer der gefragtesten und bedeutendsten Maler des Klassizismus.

Jean-Auguste-Dominique Ingres:

  • geboren am 29.8.1780 in Montauban, Frankreich
  • zählt zu den herausragenden Künstlern des Klassizismus und begabter Porträtmaler seiner Zeit
  • bekannte Werke: "Die große Odaliske", „Napoleon I. auf seinem Thron“, „Das Türkische Bad“
  • gestorben am 14.1.1867 in Paris

 

Das Werk des Jean-Auguste-Dominique Ingres

Die Malerei Jean-Auguste-Dominique Ingres’ besticht vor allem durch seine klare und feinfühlige Linienführung. Wider alle zeitgenössischen Tendenzen, so erstarkte zunehmend die Romantik, in der späteren Phase seines Schaffens der Realismus, setzte er auf die klassisch klassizistische Malerei. Seine Liebe fürs Detail, die vor allem in der Ausarbeitung von Kleidung und Accessoires auf seinen Gemälden sichtbar wird, machten ihn schon zu Lebzeiten zu einem der gefragtesten Künstler seiner Zeit. Darüber hinaus machte er sich einen Namen als talentierter Porträtmaler und malte unter anderen Napoleon I. sowie die neapolitanische Königsfamilie, obwohl Ingres eigentlich eine Vorliebe für die Historienmalerei hegte. Ferner fertigte er Gemälde mit religiösen Motiven, Akte und Zeichnungen.

 

Die Gemälde von Jean-Auguste-Dominique Ingres entdecken

Während seines Schaffens fertigte Jean-Auguste-Dominique Ingres einige wenige, dennoch viel beachtete Akte an. In den Gemälden „Die große Badende“ sowie „Die kleine Badende“ macht er Badeszenen sichtbar, eine Thematik, die er mit dem Bild „Das türkische Bad“ noch einmal aufnahm. Dieses sollte zu einem seiner bekanntesten werden. Jene Werke sowie all seine anderen sind bis heute tolle Hingucker. Bei Posterlounge.de kann man zahlreiche von ihnen als hochwertige Kunstdrucke entdecken, mit denen man die eigenen vier Wände auf besondere Weise dekorieren kann.

Weitere bekannte Werke des Künstlers:

  • „Die Quelle“
  • „Ödipus und die Sphinx“
  • „Jupiter und Thetis“
  • „Monsieur Bertin“