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Eugène Delacroix

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Eugene Delacroix

Eugène Delacroix – Spätromantiker wider Willen und Wegbereiter des Impressionismus

Der französische Künstler Eugène Delacroix gehört bis heute zu den einflussreichsten und bedeutendsten seines Landes. Da er zu Lebzeiten hauptsächlich in Frankreich ausstellte und über die Grenzen hinaus kaum Ruhm erlangte, genießt er hierzulande nicht die gebührende Bekanntheit. Delacroix’ Werke sind alles andere als klassisch. Zwar wird Eugène Delacroix als wichtigster Spätromantiker gehandelt, zeit seines Lebens wehrte er sich jedoch gegen diesen Titel. Der Künstler liebte es, in seiner Arbeit zu experimentieren, so weisen seine Bilder eine lebendige Farbe auf, die Pinselstriche wirken eher flüchtig. Ähnlich arbeiteten die Impressionisten, als deren Wegbereiter Delacroix zweifellos gilt.

Geboren wurde Eugène Delacroix am 26. April 1798 in Charenton-Saint-Maurice bei Paris. Sein Vater war Diplomat, die Mutter stammte aus einer Kunsttischlerfamilie, vielleicht rührten daher das Interesse und das handwerkliche Geschick des jungen Eugène Delacroix. Bereits während seiner Schulzeit, die er in Bordeaux und Paris verlebte, äußerten sich sowohl sein musikalisches Talent als auch die Vorliebe für Literatur. Als er während der Ferien in der Normandie die Ruinen eines alten Klosters besuchte, hinterließ dies einen großen Einfluss, den er in Bildern festhalten musste – der Maler Delacroix war geboren. 1815 begab er sich in die Lehre bei Pierre-Narcisse Guérin, nur ein Jahr darauf schrieb er sich an der École des Beaux-Arts in Paris ein.

1822 reichte Eugène Delacroix zum ersten Mal ein Werk im Salon de Paris ein – das Bild „Dante und Vergil in der Hölle“ stieß größtenteils auf große Begeisterung. Doch nicht alle Gemälde, die er in Zukunft im Salon ausstellte, sollten die gleiche Reaktion hervorrufen. Vor allem das zwei Jahre später entstandene Bild „Das Massaker von Chios“ erntete harsche Kritik, da die leuchtenden Farben sowie die freie und dramatische Ausdrucksweise Delacroix’ gegen jegliche Traditionen verstieß, die das französische Publikum bis dato kannte.

1832 reiste der Maler nach Nordafrika. Die Erfahrungen und Eindrücke, die er während dieser Zeit sammelte, verarbeitete er in seinen späten Werken. Nach der Rückkehr nach Frankreich hatten sich sowohl Kritiker als auch das Publikum weitestgehend mit dem neuartigen Stil Eugène Delacroix’ arrangiert, sodass er zahlreiche Aufträge erhielt. Er wurde damit beauftragt, offizielle Gebäude auszuschmücken, unter anderem den Louvre und das Palais du Luxembourg. Gegen Ende seines Lebens zog sich Eugène Delacroix mehr und mehr zurück, bevor er am 13. August 1863 in Paris starb.

Wichtige Fakten zu Eugène Delacroix:

  • geboren am 26.4.1798 in Charenton-Saint-Maurice, Frankreich
  • gilt als einer der bedeutendsten Künstler Frankreichs, wichtiger Spätromantiker und Wegbereiter des Impressionismus
  • bekannte Werke: „Dante und Vergil in der Hölle“, „Die Freiheit führt das Volk“, „Der Tod des Sardanapal“
  • gestorben am 13.8.1863 in Paris

 

Werk und Schaffen des französischen Meisters Eugène Delacroix

Eugène Delacroix gehört wohl nicht nur zu den außergewöhnlichsten Künstlern seiner Zeit, sondern mit Sicherheit auch zu den fleißigsten. Während seines Lebens schuf er rund 850 Gemälde sowie über 2000 Aquarelle und Zeichnungen. Den Großteil seiner Zeit verbrachte der Maler wohl in seinem Atelier, er gönnte sich nur selten Freizeit, die er mit seinen wenigen Freunden, darunter Frédéric Chopin und George Sand, verbrachte.

Inspiriert wurde Eugène Delacroix vor allem von seinen großen Vorgängern Rubens, Velázquez und Goya. So entwickelte er einen monumentalen Stil, mit dem er geschickt klassisch-historische Motive zu verarbeiten wusste. Dabei experimentierte er mit neuen leuchtenden Farben und unsanften, flüchtigen Pinselbewegungen. Dies wiederum übernahmen die Impressionisten, die in Delacroix ihr großes Vorbild sahen. Bis heute entfalten die Bilder des Künstlers eine mehr als beeindruckende Wirkung.

 

„Die Freiheit führt das Volk“ von Eugène Delacroix entdecken

Zweifellos das bekannteste Werk von Eugène Delacroix ist „Die Freiheit führt das Volk“. Das monumentale Bild entstand 1830, im Jahr der Julirevolution, bei der sich die Pariser Bevölkerung der Obrigkeit widersetzte. Delacroix verbildlichte die Straßenschlachten und die kämpfende Masse, die von der sogenannten Marianne angeführt wird, einer souveränen Frau, die als Symbol der Freiheit gilt. Das Bild wirkt kriegerisch und drückt gleichzeitig so viel Mut und Zuversicht aus. Die Kraft dieses Gemäldes vermitteln hochwertige Kunstdrucke von Posterlounge. In unserem Online-Shop können Sie darüber hinaus weitere Werke von Eugène Delacroix entdecken, die nicht nur imposant wirken, sondern auch eine famose Dekoration für heimische Wohnräume darstellen.