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Francesco Guardi

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Francesco Guardi

Francesco Guardi – bedeutender Veduten- und Landschaftsmaler des italienischen Rokokos

Der italienische Maler Francesco Guardi konnte sich zu Lebzeiten keinen großen Namen machen. Erst die Impressionisten entdeckten das Können des Veduten- und Landschaftsmalers wieder. Berühmt ist Guardi heute für die Ansichten seiner Heimatstadt Venedig, die er unter meisterlichem Einsatz von Licht und Farbe perfekt zu inszenieren verstand. Auf diesen Bildern wirkt die Lagunenstadt poetisch und beinahe märchenhaft. Neben den detailreichen Veduten fertigte Francesco Guardi Landschaftsbilder sowie Genreszenen. Durch seinen gelösten Pinselstrich vermochte es der Maler, starke und dramatische, teils melancholische Akzente zu setzen, sodass seine Werke in Betrachtern bis zum heutigen Tage Begeisterung auslösen.

Über das Leben von Francesco Guardi ist nur äußerst wenig bekannt. Er kam am 5. Oktober 1712 in Venedig als Sohn des Malers Domenico Guardi zur Welt. Gemeinsam mit seinen zwei Brüdern lernte und arbeitete er in der familiären Werkstatt. Dort war er zunächst als Kopist tätig, erst später entwickelte er einen eigenen und selbständigen Stil. Die Bilder Guardis und die seines älteren Bruders Gianantonio, welcher der führende Kopf der Malerwerkstatt war, ähnelten sich zunächst sehr, so dass eine Unterscheidung bis heute schwierig ist. Nach dem Tod des Bruders 1760 traute sich Francesco Guardi, eigene und vor allem freiere Wege in der Kunst zu gehen.

Zunächst widmeten sich die Brüder der Malerei historischer und religiöser Bilder, später wendete sich Francesco Guardi, unter dem Einfluss des bekannten Malers Canaletto, der Vedutenmalerei zu. Diese weisen beinahe impressionistische Züge auf, da sich die Formen im flackernden Licht aufzulösen scheinen.

Nach 1760 erhielt Francesco Guardi hauptsächlich Aufträge privater Mäzene, führte aber auch welche aus, die ihm die Republik Venedig erteilte. 1782 fertigte er eine Bilddokumentation des Besuches von Papst Pius VI. an. Ferner gilt Guardi als Erfinder der sogenannten Capriccios, eine Bildform, in der sowohl existente als auch erfundene Architektur oder Landschaften zusammengestellt wurden. Francesco Guardi starb am 1. Januar 1793 in Venedig.

Die wichtigsten Fakten zu Francesco Guardi:

  • geboren am 5.10.1712 in Venedig
  • zählt heute neben Canaletto zu den wichtigsten Vedutenmalern des italienischen Rokokos
  • besondere Wirkung erzeugte er durch gekonnten Lichteinsatz und atmosphärische Schattierungen
  • bekannte Werke: „Piazza San Marco“, „Markusplatz in Venedig“, „La Piazetta“, „Venezianisches Galakonzert“
  • gestorben am 1.1.1793 in Venedig

Die faszinierenden Gemälde des Vedutenmalers Francesco Guardi entdecken! 

Bekannt ist Francesco Guardi heute vor allem für seine Veduten, wirklichkeitsgetreue Stadt-oder Landschaftsdarstellungen, in denen er hauptsächlich seine Heimatstadt Venedig abbildete. Zwar entstanden diese erst in der späteren Phase seines Schaffens, doch in ihnen gelang es ihm, das Licht und die Farbe meisterlich einzusetzen. So wirkte die Stadt in den Werken poetisch, beinahe märchenhaft. Mit seinen Bildern widersetzte er sich teilweise den gängigen Maltraditionen, weshalb er heute sogar als Wegbereiter der Moderne angesehen wird.

Francesco Guardi war ein äußerst produktiver Maler, so schuf er ein mannigfaltiges Oeuvre, das neben den Veduten auch Tafel- und Genrebilder aufweist. Seine Aquarelle zeigen eine große Diversität, mal sind sie bis ins kleinste Detail genau, mal wirken sie flüchtig, skizzenhaft und improvisiert. Es ist die Vielfalt, die das Gesamtwerk des Künstlers Francesco Guardi bis heute so einzigartig und faszinierend macht.

Genrebilder entführen in das Venedig des 18. Jahrhunderts

Neben den Veduten, die das Hauptwerk Francesco Guardis darstellen, malte der Künstler auch zahlreiche Genreszenen. In diesen detailreichen und pompösen Werken verbildlichte Guardi die Sitten und Bräuche sowie die damalige Mode der venezianischen Aristokratie. Auch in diesen zeigte sich das große Talent Guardis, dass durch Farbe und Lichteinsatz vollendet wurde. Bei Posterlounge.de gewinnt man einen Einblick in das Werk des italienischen Malers. Zahlreiche Bilder entführen Betrachter in das Venedig des 18. Jahrhunderts und lassen einen die märchenhafte Atmosphäre der Stadt spüren.