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James Abbott McNeill Whistler

James Abbott McNeill Whistler

James Abbott McNeill Whistler – bedeutender amerikanischer Künstler und schillernde Persönlichkeit des 19. Jahrhunderts

                                                                                                                                                                 Der amerikanische Künstler James Abbott McNeill Whistler gehört ohne Frage zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Er war Bohémien durch und durch, genoss bereits zu Lebzeiten Ruhm und Anerkennung und pflegte Kontakt zu den großen Künstlern des Impressionismus, Realismus sowie Symbolismus. Bis heute wird ihm nachgesagt, dass er sich perfekt in Szene setzten konnte und sich nie davor scheute, offen seine Meinung zu äußern. Seine Kunst zeigt Einflüsse zahlreicher Gattungen, weshalb sie sich keinem Stil eindeutig zuordnen lässt. Doch es ist genau diese Vielfalt, die das Oeuvre des Künstlers so faszinierend macht.

James Abbott McNeill Whistler wurde am 11. Juli 1834 in Lowell, Massachusetts (USA) geboren. Im Jahr 1843 siedelte die Familie nach St. Petersburg um, wo er einen Großteil seiner Jugend verbrachte. Da die Familie wohlhabend war und ein luxuriöses Leben führte, genoss Whistler die Privilegien des Privatunterrichts; ab 1845 nahm er an Zeichenstunden an der Kaiserlichen Akademie der Schönen Künste St. Petersburg teil. Nach dem Tod des Vaters kehrte die Familie 1848 in die USA zurück, wo Whistler ab 1851 die Militärakademie in West Point besuchte. Nach drei Jahren wurde er aufgrund mangelnder Disziplin von dieser verwiesen.

1855 verließ er sein Heimatland für immer und zog nach Paris, wo er die Zeichenschule Ecole Impériale et Spéciale de Dessin besuchte. Da er des Französischen außergewöhnlich mächtig war, fand er sehr schnell Anschluss an die dortige Künstlerszene und wurde ein wichtiger Teil dieser. Whistler ließ sich von Charles Gleyre ausbilden und studierte nebenbei im Louvre, wo er besonders die Werke von Velázquez kennen und lieben lernte. Doch auch die Werke der niederländischen Meister wie Rembrandt und Steen beeindruckten ihn maßgeblich. Während seiner Lehrzeit kam er ebenfalls in Kontakt mit japanischen Drucken und orientalischer Kunst, deren Elemente sich in seinen eigenen Bildern wiederfinden sollten. Da seine Werke vom Pariser Salon abgelehnt wurden, zog Whistler 1959 nach London. Dort feierte er zwei Jahre später mit dem Bild „Symphony in White“ seinen großen Durchbruch. Durch die Freundschaft mit Gustave Courbet sowie der Bekanntschaft zu Dante Gabriel Rossetti wiesen Whistlers Werke zunehmend realistische und präraffaelitische Einflüsse auf. Während einer Reise nach Chile 1866 entstand das erste „Nocturnes“, eine Bilderreihe von Nachtansichten, denen er sich in den nächsten Jahren auch in London widmete. Ab den 1870er-Jahren entstanden vermehrt Porträts, darunter das wohl bekannteste Bild Whistlers, nämlich das Porträt seiner Mutter. In den Folgejahren konnte der Künstler durch zahlreiche Ausstellungen in europäischen Metropolen große Erfolge verzeichnen; 1898 wurde er sogar zum Vorsitzenden der Internationalen Künstlervereinigung gewählt.

James Abbott McNeill Whistler starb am 17. Juli 1903 in London.

James Abbott McNeill Whistler:

  • geboren am 11.7.1834 in Lowell, Massachusetts, USA
  • zählt zu den bedeutendsten US-amerikanischen Künstlern
  • durch zahlreiche Einflüsse und Inspirationen lässt sich sein Stil keiner künstlerischen Gattung zuordnen
  • bekannte Werke: „The Artist’s Mother“ („Arrangement in Grau und Schwarz: Porträt der Mutter des Künstlers“), „Symphony in White“, „Nocturne in Black and Gold: The falling racket“
  • gestorben am 17.7.1903 in London

Das außergewöhnliche Werk des Künstlers James Abbott McNeill Whistler

James Abbott McNeill Whistler war ein äußerst vielseitiger und vor allem fleißiger Künstler. Neben seinen rund 400 Gemälden schuf er zahlreiche Lithografien und Radierungen. In seinem sehr individuellen Stil lassen sich sowohl Einflüsse namhafter Künstler wie Rembrandt und Velázquez finden als auch Elemente der japanischen Kunst und antiker Skulpturen. Whistler fertigte meist Porträts und Landschaften, denen er klangvolle Namen wie „Arrangements“, „Harmonien“ oder „Nocturnes“ gab, um die Parallelen zwischen Malerei und Musik aufzuzeigen.

Die Natur sah der Maler als Quell der Kunst, die Aufgabe des Künstlers hingegen sei die Interpretation und nicht die bloße Wiedergabe des Gesehenen. In seinem eigenen Schaffen strebte Whistler somit nach vollendeter Harmonie, die Stimmung und Atmosphäre erzeugt.

Werke von James Abbott McNeill Whistler entdecken

Das bekannteste Werk von James Abbott McNeill Whistler ist das Porträt seiner Mutter. Es trägt den Namen „Arrangement in Grau und Schwarz“, da es genau in diesen Tönen festgehalten ist. Sehr eindrucksvoll und völlig ruhig zeigt es die betagte Dame, die scheinbar teilnahmslos auf einem Stuhl weilt und in den Raum starrt. Das Bild ist von einer besonderen, durchdringenden Intensität. Diese kann man mit hochwertigen Kunstdrucken von Posterlounge.de nun auch zu Hause verspüren. Der Online-Shop präsentiert dieses sowie zahlreiche andere Motive des amerikanischen Künstlers, die als Wohnraumdekoration einen außergewöhnlichen Hingucker darstellen!