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Antoine Watteau

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Jean Antoine Watteau

Jean-Antoine Watteau – bedeutender Rokokomaler und Entwickler der „Fêtes galantes“

Der französische Maler Jean-Antoine Watteau zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Künstlern des 18. Jahrhunderts. Er verfügte über einen leichten Stil und verwandelte die Schwere des Barock in eine zierliche Eleganz. Leuchtende und zarte Farben machten seine Bilder zu einem Novum der damaligen Zeit. Watteau fertigte Genrebilder, Theaterszenen und einige Porträts und ist für die Entwicklung der „fêtes gelantes“ verantwortlich. Dies sind Bilder galanter Feste und zeigen die höfische Gesellschaft unter Bezugnahme von mythologischen und erotischen Motiven. Heute zählt Watteau zu den bedeutendsten Malern des Rokoko.

Jean-Antoine Watteau wurde am 10. Oktober 1684 in Valenciennes geboren. Zu jener Zeit gehörte die mittlerweile französische Stadt zu den Südniederlanden, womit seine Vorliebe für die holländischen und flämischen Maler zu begründen ist. Mit zehn Jahren wurde er in seiner Heimatstadt Lehrling des Malers Jacques-Albert Gérin. Nach der erfolgreich beendeten Ausbildung zog es Watteau 1702 nach Paris, wo er sich zunächst als Bildhändler verdingte. Kurze Zeit später machte er jedoch die Bekanntschaft von Claude Gillot, dessen Schüler er wurde. Dort blieb er nicht lang und begab sich daraufhin in die Lehre von Claude Audran, bei dem er vor allem in die Kunst der Wanddekoration eingeführt wurde. Ab 1708 studierte Watteau an der Königlichen Akademie für Malerei und Skulptur. Im selben Atemzug bewarb er sich für ein Stipendium einer Ausstellung in Rom, belegte jedoch nur den zweiten Platz. Gleichzeitig setzte er sich mit den Werken der Alten Meister auseinander, darunter Tizian, Correggio, Rembrandt und Van Dyck. Um 1715 entdeckte er die erlesene Gesellschaft für sich und verbildlichte diese in denen von ihm entwickelten „fêtes galantes“. 1719 brach er zu einem Aufenthalt nach London auf, von dem er ein Jahr später zurückkehrt. Am 18. Juli 1721 erlag Jean-Antoine Watteau in Nogent-sur-Marne einem Tuberkuloseleiden.

Jean-Antoine Watteau:

  • geboren am 10.10.1684 in Valenciennes, Frankreich
  • bedeutender und einflussreicher Rokokomaler des 18. Jahrhunderts
  • bekannt für die von ihm entwickelten „fêtes galantes“
  • wichtige Werke: „Gilles“, „Die Einschiffung nach Kythera“, „Die Gesangsstunde“, „Das Urteil des Paris“, „Das Ladenschild des Kunsthändler Gersaint“
  • gestorben am 18.7.1721 in Nogent-sur-Marne, Frankreich

 

Der Träumer Jean-Antoine Watteau

Jean-Antoine Watteau war ein Träumer vor dem Herrn. Seine leuchtenden und doch zarten Farben, die zierliche Eleganz seiner Figuren und die allumfassende Leichtigkeit lassen auch Betrachter schwelgen. Dies führte zu seinen Lebzeiten gar so weit, dass die prachtvoll erdachten Kostüme von Watteau die Mode seiner Zeit beeinflussten. Seine Bilder unterscheiden sich in dem Maße von anderen Rokoko-Werken indem sie authentisch sind: nichts wurde vom Künstlers inszeniert, die Naivität, welche die Gemälde oftmals zeichnen, ist echt und nicht zweideutig. Dabei wirken die Motive unaufdringlich und bezaubern Betrachter bis zum heutigen Tag mit ihrer charmanten Eleganz.

 

„Die Einschiffung nach Kythera“ von Jean-Antoine Watteau

Zu den bekanntesten Bildern von Jean-Antoine Watteau gehört „Die Einschiffung nach Kythera“. Von diesem Gemälde sind drei Versionen erhalten, die erste entstand 1710 die beiden weiteren 1717 bzw. 1718. Sie alle zeigen eine Gesellschaft junger Menschen die auf dem Weg zur Liebesinsel Kythera sind. Oder kommen sie gerade daher? Die Gondel steht zumindest für eine Abfahrt bereit. Das Bild folgt dem mythologischen Hintergrund, der besagt, dass die griechische Insel das Reich der Liebe ist und dort keine Konflikte zu befürchten seien. Diesen Traum verbildlichte Jean-Antoine Watteau auf eine äußerst eindrückliche Weise, die man mit Kunstdrucken von Posterlounge.de auch im eigenen Zuhause erleben kann. Im Online-Shop findet man eine große und beeindruckende Auswahl seiner Bilder, die eine ganz besondere Dekoration darstellen!

Weitere bekannte Werke:

  • „Der verwirrende Antrag“
  • „Diana im Bad“
  • „Die Rast“