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Karl Schrader

Karl Schrader

Karl Schrader war einer der beliebtesten und bekanntesten Karikaturisten Ostdeutschlands. Er mied so weit es ihm möglich war, die politische Karikatur, denn auf diesem Gebiet war eine „Wadenbeißermentalität“ gefragt (selbstverständlich nur gegenüber dem Klassenfeind), die ihm nicht lag. Zudem zogen Zensur und der ‚richtige Klassenstandpunkt‘ ganz, ganz enge Grenzen, in denen er sich nicht wohlfühlte. Das Menschliche, allzu menschliche lag ihm dagegen sehr am Herzen und inspirierte ihn zu immer neuen Zeichnungen.

Unzählige Titel der Zeitschrift „Eulenspiegel“  stammen aus seiner Feder. Hier erschienen Zeit seines Lebens fast alle seine Karikaturen. Aber auch in allen anderen Zeitungen und Zeitschriften wurde er permanent veröffentlicht.   Er illustrierte unzählige Bücher für Kinder und Erwachsene, u.a. der „Struwwelpeter“;  „Der brave Schüler Ottokar“; “ Aber Bello“;  „Ich bin die Nele“ ;  „Häschen Schnurks“;  „Uli und der Schneemann“;  „Icke dette kieke mal“;  „Schnurpfeifland am Schnurrpfeifstrand “;  “Friseur Kleinekorte“;  „Schraders Weihnachtsmänner“ und, und.  Noch heute werden  seine Werke publiziert und  der von ihm illustrierte „Struwwelpeter“   ist nach wie vor eines der beliebtesten Kinderbücher.

Geboren am 30. August 1915 in Hildesheim,  studierte er nach dem Gymnasium an der Graphischen Akademie in Leipzig und war Meisterschüler von Professor Walther Thiemann. Seit 1951 lebte er bis zu seinem Tod am 20.12.1981 in Berlin als freischaffender Graphiker.