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Lovis Corinth

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Lovis Corinth

Lovis Corinth – deutscher Impressionist mit einer Vorliebe für Landschaften, Porträts und die antiken Mythologien

Der Maler Lovis Corinth zählt neben seinen Künstlerkollegen Max Liebermann und Max Slevogt zu den wichtigsten und vor allem einflussreichsten deutschen Impressionisten. Sein frühes Werk zeichnete sich insbesondere durch eine Düsternis aus, die nach der Jahrhundertwende einem leichteren, freundlicheren und impressionistischen Stil wich. Bildinhalte waren bei Corinth häufig Themen und Szenen aus der griechischen und römischen Mythologie als auch aus der Bibel. Diese hielt er mit einem kraftvollen Pinselduktus fest und begeistert damit bis heute Kunstliebhaber.

Lovis Corinth wurde am 21. Juli 1858 in Tapiau, Ostpreußen, geboren. Bereits während seiner Schulzeit in Königsberg entwickelte er ein großes Interesse für die römische und griechische Mythologie, das sich später in zahlreichen seiner Bilder wiederfinden wird. Im jugendlichen Alter äußerte er den Wunsch, Maler zu werden, weshalb sein Vater mit ihm endgültig nach Königsberg zog, um ihm den Besuch der dortigen Kunstakademie zu ermöglichen. Dort entstanden zunächst zahlreiche Porträts und Landschaftsbilder, eine weitere Vorliebe, die er sich in der Motivwahl beibehalten wird. Auf Empfehlung seines Lehrers besuchte er ab 1880 die Kunstakademie in München, wo er den Naturalismus für sich entdeckte und sich von der zunächst gelernten Historienmalerei abwandte. Nach einem kurzen Studienaufenthalt 1884 in Antwerpen konnte er mit dem Gemälde „Das Komplott“ seinen ersten großen Erfolg feiern. Nachdem dieses zuerst in London ausgestellt wurde, konnte man es ein Jahr später gar im Pariser Salon betrachten. Es folgten Aufenthalte in Paris, Berlin und Königsberg, bevor Corinth 1891 nach München zog, wo er, wie viele namhafte Kollegen, Mitglied der Secession wurde. Da sein Gemälde „Salome“ von dieser für eine Ausstellung abgelehnt wurde, zog er 1901 nach Berlin, wo er mit dem gleichen Bild große Erfolge erzielte. Im selben Jahr eröffnete er seine eigene Malschule, die ebenfalls eine Errungenschaft für ihn darstellte. Die Berliner Jahre waren für Lovis Corinth äußerst ergebnisreich, so schuf er in dieser Zeit viele Bilder, die nicht selten aufsehenerregend waren. Im Jahr 1911 wurde er zum Vorstand der Berliner Secession gewählt und erlitt im gleichen Jahr einen Schlaganfall, der zu einer halbseitigen Lähmung führte. Trotz dessen unternahm er in der folgenden Zeit zahlreiche Reisen und konnte Ausstellungen verbuchen, die ihm zu großer Popularität verhalfen.

1919 zog Corinth mit seiner Familie nach Urfeld am Walchensee, wo er sich einen lang ersehnten Rückzugsort schuf und eine produktive Phase erlebte, die mannigfaltige Landschaftsbilder, Stillleben und Porträts hervorbrachte.

1925 unternahm der Künstler eine Reise nach Amsterdam, um dort Frans Hals und Rembrandt zu studieren. Lovis Corinth erkrankte auf dieser schwer und starb am 17. Juli 1925 an einer Lungenentzündung in Zandvoort.

Lovis Corinth:

  • geboren am 21.7.1858 in Tapiau, Ostpreußen
  • neben Max Liebermann und Max Slevogt der bedeutendste und einflussreichste deutsche Impressionist
  • große Vorlieben für Landschaftsbilder, Porträts und Gemälde mit Motiven der römischen sowie griechischen Mythologie
  • wichtige Werke: „Salome“, „Im Schlachthaus“, „Ecce homo“, „Der rote Christus“, „Susanna im Bade“
  • gestorben am 17.7.1925 in Zandvoort, Niederlande

 

Das vielfältige Werk des Künstlers Lovis Corinth

Lovis Corinth war nicht nur ein äußerst begabter, sondern vor allem auch ein produktiver Künstler. In seiner Schaffenszeit fertigte er über tausend Gemälde und beinahe ebenso viele Aquarelle. Darüber hinaus widmete er sich graphischen Arbeiten wie Radierungen und Lithographien als auch Zeichnungen. Nicht unerwähnt dürfen die schriftstellerischen Arbeiten bleiben, so schrieb Corinth unter anderen Bücher und Aufsätze für diverse

(Kunst-)Zeitschriften. In seinem malerischen Werk dominierte in der ersten Zeit eine dunkle Malweise, die nach der Geburt des Sohnes 1904 von einer leichteren, helleren und insgesamt freundlicheren abgelöst wurde. Besonders beeindruckend ist es, dass die Bilder Corinths aus der Farbe heraus zu entstehen schienen und allesamt durch einen freien Pinselduktus charakterisiert sind. Darüber hinaus gelang es ihm zunehmend, das Gegenständliche in seinen Werken aufzulösen.

 

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Zu den bekanntesten Bildern des deutschen Impressionisten Lovis Corinth gehört „Salome“. In diesem wird die aus dem Neuen Testament stammende Erzählung der Salome verbildlicht. Aus einem Racheplan heraus wird Salome von ihrer Mutter dazu benützt, auf laszive Weise die Hinrichtung Johannes des Täufers zu veranlassen. Das Gemälde zeigt, wie sie im Anschluss, immer noch aufreizend und von einer Menschtraube umgeben, das Auge des Toten öffnet. Als Betrachter befindet man sich inmitten des Bildes und wird förmlich genötigt, das Geschehen zu beobachten, das durch seine Unmittelbarkeit mehr als beeindruckt. Das Faszinosum „Salome“ kann man bei Posterlounge als hochwertigen Kunstdruck erleben und sich mit diesem eine außergewöhnliche Dekoration in die eigenen vier Wände holen!