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Max Liebermann

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Max Liebermann

Max Liebermann – deutscher Maler zwischen Sozialkritik und Impressionismus

Der Maler Max Liebermann gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Impressionismus. Seine Kunst repräsentiert den Übergang von der Malerei des 19. Jahrhunderts zur klassischen Moderne. Max Liebermann machte sich jedoch nicht nur als Kunstschaffender einen Namen, sondern ebenso als Kunstpolitiker. So war er unter anderem lange Zeit Präsident der Berliner Secession sowie der Berliner Akademie der Künste.

Max Liebermann wurde am 20. Juli 1847 als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie in Berlin geboren. Bereits mit neun Jahren zeigte er zeichnerisches Interesse und Talent. Zwar waren die Eltern nicht sonderlich erfreut darüber, förderten die Begabung des Jungen aber trotzdem und erlaubten ihm, nachmittags am Malunterricht teilzunehmen. Nach dem Abitur 1866 nahm Liebermann ein Studium der Chemie auf, welches ihm jedoch nur als Tarnung dafür diente, sich vollkommen der Kunst und der geliebten Freizeit zu widmen. Als Max Liebermann zwei Jahre später von der Universität exmatrikuliert wurde, kam es zu einem großen Zerwürfnis mit dem Vater, nach dessen Bewältigung er mit Erlaubnis der Eltern die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule in Weimar besuchen durfte. Dort kam er zum ersten Mal mit den Werken Rembrandts in Berührung, die seinen frühen Stil nachhaltig prägen sollten.

Im Jahr 1871 reiste Max Liebermann zum ersten Mal in die Niederlande, die er im Laufe seines Lebens noch häufig besuchen sollte und wo er zahlreiche Ideen für seine Bilder sammelte. Nach seiner Rückkehr entwickelte er zunehmend seinen eigenen Stil, eine Mischung aus Naturalismus und Historienmalerei. Zwar waren die Kritiker von seiner Malweise begeistert, die Themen, die er in seinen Werken verarbeitete, stießen jedoch auf heftige Ablehnung. Auch als Schmutzmalerei bezeichnet, stellten Max-Liebermann-Bilder auf realistische und ungeschönte Weise Menschen bei der Arbeit dar, beispielsweise Frauen beim Gänserupfen oder beim Befüllen von Konserven. Max Liebermann zeigte sie ehrlich und ohne jegliche verklärende Romantik, ohne dabei anzuprangern.

1873 zog Max Liebermann nach Paris, da er des deutschen Kunstbetriebs leid war. Dort und im französischen Barbizon lernte er den Impressionismus kennen, für den er sich zunehmend interessierte und der für sein eigenes Schaffen die Abkehr vom altmodischen und düsteren Stil bedeutete. Erst nachdem er sich für einen lichteren und schwungvolleren Farbauftrag und gegen seine bis dahin typische sozialkritische Malweise entschieden hatte, konnte der Künstler Max Liebermann Erfolge verzeichnen. Im Jahr 1884 kehrte er, nach weiteren Aufenthalten in den Niederlanden und einigen Jahren in München, in seine Heimatstadt Berlin zurück, wo er Präsident der Secession wurde. In der Hauptstadt nahm er zunehmend kunstpolitische Positionen ein, so wurde er 1920 Präsident der Berliner Akademie der Künste. Nachdem 1933 die Nationalsozialisten die Macht ergriffen hatten, zog sich der Maler aus der Öffentlichkeit zurück. Max Liebermann starb am 8. Februar 1935 in Berlin.

Übersicht zum Leben und Schaffen Max Liebermanns:

  • geboren am 20.7.1847 in Berlin
  • einflussreicher deutscher Impressionist, der sozialkritisch und kunstpolitisch aktiv war
  • bedeutende Werke: „Terrasse des Restaurants Jacob in Nienstedten an der Elbe“, „Die Konservenmacherinnen“, „Landhaus in Hilversum“
  • gestorben am 8.2.1935 in Berlin

 

Sujets und Stil von Max Liebermann Bildern

Die frühe Schaffensphase Max Liebermanns war geprägt von düsteren Farben und der Darstellung einer ungeschönten Wirklichkeit. Er zeigte großes Interesse an den einfachen Menschen, die er ohne jegliches Pathos und nicht etwa auf verklärte Weise malte. Dies stieß ganz und gar nicht auf den Geschmack seiner Zeitgenossen, da sich Max Liebermann Werke jeglichen Konventionen der damals gängigen Genremalerei entzogen. Im Laufe seines Lebens, durch zahlreiche Reisen und gesammelte Eindrücke geprägt, veränderte sich der Stil Liebermanns zusehends. Beeinflusst von den Impressionisten, wurden seine Bilder heller, die Farben freundlicher, der Auftrag leichter und die Themen gesellschaftsfähiger. Dies erfreute wiederum die Kritiker, sodass Max Liebermann zu einem gefeierten Künstler wurde und bis heute zu den bedeutendsten deutschen Malern zählt.

 

„Die Terrasse des Restaurants Jacob in Nienstedten an der Elbe“ von Max Liebermann

Das wohl wichtigste Max Liebermann Bild, das ihn gleichzeitig beliebt und berühmt machte, ist das Werk „Die Terrasse des Restaurants Jacob in Nienstedten an der Elbe“. Es zeigt in herrlich frischen Farben eine Szenerie im Freien, im Hintergrund die Elbe, durch das sommerliche Blätterdach funkeln Sonnenstrahlen. Das Bild drückt eine heitere Leichtigkeit aus, die man dank hochwertiger Kunstdrucke und Kunstposter von Posterlounge auch im eigenen Zuhause genießen kann. Dieses und andere Werke sind hier im Online-Shop zu entdecken.