Ab sofort kostenloser Versand & Rückversand innerhalb Europas

Nicolas Poussin

Filter
Sortierung:
  • Beliebtheit
  • Neuheiten

Nicolas Poussin

Nicolas Poussin – bedeutender französischer Maler zwischen Barock und Klassizismus

Den französischen Maler Nicolas Poussin einer Kunstströmung zuordnen zu wollen, ist keine einfache Aufgabe. Zwar lebte er zeitgleich zum Barock, doch seine Werke entsprechen ganz und gar nicht dessen Kunstauffassung. Vielmehr wirkte er im Sinne des Klassizismus, obwohl sich dieser erst sehr viel später entwickeln sollte. Poussin konzentrierte sich in seinen Werken auf mythologische, historische und religiöse Themen und orientierte sich stark an der antiken Kunst. Typisch für ihn und seine Kunst waren eine klarer und strukturierter Bildaufbau sowie eine bewusste Komposition der Figuren. Er bevorzugte reine Farben, die seinen Werken eine intensive und leuchtende Kraft verliehen.

Nicolas Poussin wurde am 15. Juni 1594 in Villers-en-Vexin in der französischen Normandie geboren. Als Sohn eines verarmten Landedelmannes brachte er sich die wichtigsten malerischen Techniken autodidaktisch bei. Wo und bei wem Poussin die Malerei erlernte, ist nicht genau gesichert, vermutlich wurde er jedoch in Paris und Rouen ausgebildet. 1624 ging der Maler nach Rom, wo er unter anderen Raffael, Tizian und antike Kunstwerke studierte. Vor allem letztere sollten großen Einfluss auf sein eigenes Schaffen haben. Zunächst sah sich Poussin einigen Hürden ausgesetzt, da es für ihn schwierig war, als Maler in Rom Fuß zu fassen; große Aufträge wurden hauptsächlich den etablierten italienischen Künstlern zugewiesen. Nachdem er für ein großes Altarbild verpflichtet wurde, für das Erfolg und Anerkennung ausblieben, widmete er sich fortan der Anfertigung kleinerer Werke. In diesen verarbeitete er insbesondere religiöse, historische und mythologische Themen; diese kleinformatigen Bilder wiederum stießen auf das Interesse privater Sammler.

1641 kehrte er nach einigen Aufschüben und dem dringenden Wunsch des französischen Königs Ludwig XIII. in sein Heimatland zurück. Der Monarch ernannte ihn zum Direktor der Ausstattung königlicher Bauten, woraufhin Poussin unter anderem mit der Ausmalung des großen Saals des Louvre betraut wurde. Trotz der guten Auftragslage konnte sich der Künstler nicht recht mit den höfischen Aufgaben anfreunden, weshalb er 1642 endgültig nach Rom zurückkehrte.

Nicolas Poussin starb am 19. November 1665 in Rom.

Nicolas Poussin:

  • geboren am 15.6.1594 in Villers-en-Vexin, Frankreich
  • lebte zwar zu Zeiten des Barock, wirkte aber eher im klassizistischen Sinne, in dem er sich von antiken Kunstwerken und der Mythologie inspirieren ließ
  • bekannte Werke: „Echo und Narziß“, „Tod des Germanicus“, „Der Parnass“
  • gestorben am 19.11.1665 in Rom

 

Wider übliche Kunstvorstellungen – die Malweise des Nicolas Poussin

Der französische Maler Nicolas Poussin, der eine zweite Heimat in Rom fand, lebte und wirkte zu Zeiten des Frühbarock. Die Künstler dieser Epoche schufen vor allem Werke, die den politischen sowie religiösen Repräsentationszwecken ihrer Auftraggeber dienten. Die Gemälde waren schwer und schienen überfüllt, die Figuren waren bewegungsreich und das Spiel von Licht und Schatten spielte eine wichtige Rolle. Die Bilder Poussins folgten diesen Merkmalen nicht. Lange Zeit studierte er in Rom die antike Kunst, die ihn stark inspirierte, weshalb sich in seinen Werken zahlreiche mythologische, aber auch religiöse Szenerien wiederfinden. Wider gängige Vorstellungen erschuf er Bilder, die, verglichen mit typisch barocken Werken, einen anderen Bildaufbau sowie eine unkonventionelle Farbkomposition aufwiesen. Poussin malte hauptsächlich für Sammler und Kenner, die sich nicht um die eigene Repräsentation kümmerten, sondern die Interesse für Ästhetik und die Schönheit der Kunst zeigten. Welche Wirkung der Künstler mit seinen Bildern erzeugte, kann man auf wundervollen Reprodrucken von Posterlounge entdecken!

 

Atemberaubende Werke von Nicolas Poussin entdecken!

„Die arkadischen Hirten“ zählen zu einem der bekanntesten Gemälde Nicolas Poussins. Das Bild existiert in zwei Versionen: das erste schuf der Maler 1627, das zweit entstand etwa zehn Jahre später. Vor allem die letztere Fassung ist für den Künstler typisch. Es zeigt drei Hirten, zwei von ihnen auf den Knien, vor einem monumentalen, aus Stein gefassten Grab; neben ihnen steht, einer antiken Göttin gleich, eine Frau in wallenden Gewändern. Das Bild wirkt ob seiner kühlen Farbgebung sehr ruhig und unaufgeregt; es ist weist eine klare Symmetrie und Ausgewogenheit auf, die eine wohltuende Wirkung auf Betrachter entfaltet. Mit hochwertigen Kunstdrucken und Kunstpostern von Posterlounge kann man sich von dieser überzeugen. Auch weitere Werke von Nicolas Poussin sind hier im Online-Shop zu finden, die eine außergewöhnliche Dekoration für heimische Wohnräume darstellen!