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Edward Burne-Jones

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Edward Burne-Jones

Edward Burne-Jones – Maler, Kunsthandwerker und einer der wichtigsten Künstler Großbritanniens

Die Bilder des britischen Künstlers Edward Burne-Jones gleichen zauberhaften Träumen: Frauen mit wallenden Haaren und wundervollen Kleidern, betörende Natur und alles wirkt, als wäre es nicht von dieser Welt. Genau dies war der Anspruch von Edward Burne-Jones an seine Kunst, denn in ihr sah er eine romantische Vorstellung, eine Traumwelt, die nie war und niemals sein wird. Seine Realität erschuf er nicht nur auf großformatigen Gemälden, sondern auch in der Glasmalerei. Neben der Malerei widmete sich der Künstler dem Kunsthandwerk und fertigte unter anderen Buchschmuck, Keramik und Bildwirkerei an.

Edward Burne-Jones wurde am 28. August 1833 im englischen Birmingham geboren. 1848 begab er sich in eine vierjährige Ausbildung an der Birmingham School of Arts, einer städtischen Kunstschule, bevor er 1853 ein Theologiestudium am Exceter College in Oxford aufnahm. Während dieser Zeit schloss er Freundschaft mit seinem Kommilitonen William Morris, mit dem er später eng zusammenarbeiten sollte.
Gemeinsam kamen sie in Kontakt mit der präraffaelitischen Kunst, die sie stark beeinflusste. Eigentlich strebte Edward Burne-Jones den Beruf des Pastors an, unter der großen Wirkung der Kunst entschloss er sich jedoch dazu, Künstler zu werden. So verließ er, vorzeitig und ohne Abschluss, die Universität. 1856 verlobte er sich mit Gergiana MacDonald, die er vier Jahre darauf heiratete.

Edward Burne-Jones widmete sich zunächst der Ölmalerei, die stark vom Präraffaeliten Dante Charles Gabriel Rossetti inspiriert war. Seine Ausarbeitungen schienen im Vergleich zum Vorbild jedoch leichter und müheloser, die Details einfallsreicher.

1861 gründete William Morris die Firma Morris, Marshall, Faulkner & Co., deren Partner Edward Burne-Jones wurde. Er fertigte Glasmalerei und Bildwirkerei für sie an.

Die Malerei des Künstlers blieb lange Zeit unterschätzt, bis er 1877 den Durchbruch erlebte, als acht seiner großformatigen Gemälde in der Grosvenor Gallery ausgestellt wurden. Der daraufhin einsetzende Ruhm machte ihn nicht nur in Großbritannien, sondern in ganz Europa zu einem bekannten und gefragten Künstler.

Edward Burne-Jones starb am 17. Juni 1898 in London.

Wichtige Fakten zu Edward Burne-Jones:

  • geboren am 28.8.1833 in Birmingham, England
  • zählt zu einem der wichtigsten Künstler seines Landes, der sich neben der Malerei auch dem Kunsthandwerk widmete
  • besonders seine traumähnlichen Gemälde sind bis heute von großer Bedeutung
  • bekannte Werke: „Die goldenen Stufen“, „Die schlafende Schöne“, „Amor und Psyche“, „Die Mühle“
  • gestorben am 17.6.1898 in London

Nicht von dieser Welt: Die Bilder von Edward Burne-Jones

Das Traumhafte in den Bildern von Edward Burne-Jones wird durch die Vorliebe des Künstlers für mittelalterliche und mystische Themen erweckt. Das von ihm Dargestellte, egal ob Menschen oder Landschaften, wirkt, als wäre es nicht von dieser Welt. Die Frauen haben etwas Feenartiges an sich, es scheint, als würden sie stets ein Stück über dem Erdboden schweben. Ferner hatte er ein Faible für Mythen, Legenden und Märchen. So zeigen einige seiner Bilder König Artus und seine Tafelrunde. Edward Burne-Jones sah in seiner Kunst die Schönheit, wollte diese vermitteln und bei Betrachtern damit Emotionen auslösen; ihm lag es fern, in seinen Werken eigene Befindlichkeiten oder Moralvorstellungen zu verbildlichen.

Die von ihm genutzten ornamentalen Verzierungen widersprachen allen Prinzipien der Moderne, nichtdestotrotz übte Edward Burne-Jones mit seiner Kunst großen Einfluss auf den französischen Symbolismus sowie die Art Nouveau aus. Nach seinem Tod geriet der Künstler schnell in Vergessenheit, erst in den 1970er-Jahren erfuhren seine Werke einen Aufschwung und begeistern seitdem Betrachter weltweit!

Traumgleiche Gemälde von Edward Burne-Jones entdecken

Zu den bekanntesten Bildern von Edward Burne-Jones gehört das Werk „Die goldenen Stufen“, das ihm 1877 zum Durchbruch verhalf. In der Harmonie der Farben, die ganz in Weiß, Gold und Silber gehalten sind, entspricht es den Vorstellungen des Ästhetizismus der Zeit.

Das Bild zeigt eine Gruppe junger Frauen, jede ein Musikinstrument in der Hand, die eine Treppe heruntergehen. Es ist weniger das Motiv an sich, das so viel Eindruck hinterlässt. Vielmehr ist es die Stimmung, die Burne-Jones zu erzeugen vermochte. Die Wirkung des Bildes kann man nun in den eigenen vier Wänden erleben: bei Posterlounge kann man „Die goldenen Stufen“ sowie viele weitere traumgleiche Gemälde von Edward Burne-Jones in Form hochwertiger Kunstdrucke entdecken und online bestellen.