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Thomas Gainsborough

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Thomas Gainsborough

Thomas Gainsborough – englischer Porträtist und leidenschaftlicher Landschaftsmaler

Der Maler Thomas Gainsborough gehört zu den bedeutendsten englischen Künstlern des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wenigen Vertreter des Rokoko die das britische Königreich hervorgebracht hat; gleichzeitig war er Gründungsmitglied der Royal Academy, die sich bis zum heutigen Tag der Lehre und Förderung von Malerei, Architektur und Bildhauerei widmet. Gainsborough war ein einfühlsamer Maler, dessen Bilder sensibel sind und voll raffinierter Feinheit stecken. Durch seine ausgeklüngelten Licht- und Gestaltungstechniken nahm er die Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts vorweg. Die besondere Wirkung erzielten die Bilder durch ihre flüssige Komposition sowie die verschiedenen Lichteinfällen.

Thomas Gainsborough wurde am 14.Mai 1727 in Sudbury, England, geboren. In bereits frühen Jugendjahren entstanden seine ersten Landschaftszeichnungen, welche die Familie so arg beeindruckten, dass der Vater den Jungen 1740 nach London schickte. Dort erlernte er die Malerei bei Hubert Françios Gravelot sowie Francis Hayman. 1743 hatte Gainsborough sein eigenes Atelier in London, die Erfolge als Landschaftsmaler blieben jedoch zunächst aus. Aus diesem Grund kehrte er nach Sudbury zurück, doch auch dort boten sich ihm auf Dauer keine künstlerischen Möglichkeiten. 1752 verzog er deswegen nach Ipswich, wo er eine größere Routine in seine Arbeitsweise brachte und diese durch eine raffinierte Feinheit komplementierte. 1759 zog Gainsborough erneut um, diesmal in den Kurort Bath, der zugleich Treffpunkt des englischen Adels war. Zwar konnte er seine Landschaftsmalerei nicht mehr in dem Maße ausführen, wie ihm beliebte, doch avancierte er dort zu einem gefragten Porträtisten. Im Jahre 1774 verschlug es ihn, ob der besseren Auftragslage, nach London, wo er unter anderem Mitglieder des englischen Königshauses porträtierte. Da er immer wieder mit Maltechniken experimentierte und sich nicht dem strikten Regelwerk der Royal Academy unterwerfen wollte, geriet er mit dieser stetig in Konflikt. Ihm wurde ferner vorgeworfen, dass seine Werke zu sentimental seien und nicht im Sinne der Zeit pompöse Historienbilder schuf... Zwar verdingte sich Gainsborough hauptsächlich durch Porträts, doch sein Herz schlug insgeheim für die Landschaftsmalerei, weshalb er diese in den Bildnissen immer wieder einbaute.

Thomas Gainsborough starb am 2. August 1788 in London.

Thomas Gainsborough:

  • geboren am 14.5.1727 in Sudbury, England
  • bedeutender Porträtist und Landschaftsmaler des 18. Jahrhunderts
  • sensible, einfühlsame Bilder, die voll Raffinesse und Feinheit stecken
  • wichtige Werke: „Mrs. Thomas Hibbert“, „Der Marktkarren“, „Der Morgenspaziergang“
  • gestorben am 2.8.1788 in London

 

Die realistische Leichtigkeit des Malers Thomas Gainsborough

Thomas Gainsborough interessierte sich in großem Maße für die Werke von Anthonis van Dyck sowie Peter Paul Rubens, dessen Bilder er nachmalte oder veränderte. Auf diese ganz eigenwillige Weise vermischte er den niederländischen Realismus mit der Simplizität des Rokoko, die seine Werke außergewöhnlich machten. Die einfühlsamen und sensiblen Darstellungen sollten Betrachter in die Bilder eindringen lassen. Durch die Leichtigkeit, die er mit seiner Malerei verwirklichte, standen diese im Widerspruch zu den starren und gekünstelten Gemälden, die für die damalige Zeit üblich waren. Indem er seine Hauptpersonen in der freien Natur darstellte, gelang es ihm, ihnen eine legere Art und viel Esprit zu verleihen.

 

Thomas Gainsborough: „Mr. und Mrs. Andrews“

Eines der bekanntesten Bilder Thomas Gainsboroughs ist das Gemälde „Mr. und Mrs. Andrews“. Es zeigt ein frisch vermähltes Paar, inszeniert in einer frühlingshaften Landschaft. Der Künstler verband in diesem Bild demnach seine zwei Steckenpferde, die Porträt- und die Landschaftsmalerei. Die beiden Dargestellten halten sich im linken Teil des Gemäldes auf, sie sitzt, gehüllt in ein blaues Seidenkleid, auf einer Bank, er lehnt gelassen an selbiger. Das Paar wirkt ein wenig puppenhaft, was wohl dem Umstand geschuldet ist, dass Gainsborough Anordnungen und Positionen nicht in der freien Natur malte, sondern mit Hilfe von Puppen in seinem Atelier nachbaute. Nichtsdestotrotz ist das Bild eindrucksvoll, ebenso wie viele andere Werke des Künstlers. Eine Auswahl präsentiert Posterlounge.de in Form außergewöhnlicher Kunstdrucke, die eine besondere und leichte Wanddekoration für das eigene Zuhause darstellen.