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Viktorianische Kunst

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Viktorianische Malerei – Bilder aus der Blütezeit des Britischen Weltreichs als Kunstposter

Als „gute alte Zeit“ bezeichnen viele Briten die lange Regierungszeit Königin Victorias von 1837 bis 1901, die als Viktorianisches Zeitalter in die Geschichte einging. In dieser Zeit kam das Britische Weltreich als internationale Kolonial- und Wirtschaftsmacht zu seiner vollen Blüte. Im Zuge der industriellen Revolution sicherte sich Großbritannien großen technologischen und wirtschaftlichen Vorsprung und damit eine Vormachtstellung in Europa und der Welt. Alles schien möglich: ständig kamen neue Entdeckungen und Erfindungen auf, die auf alle Schichten der Gesellschaft einwirkten. Vor allem die religiösen und moralisch gewissenhaften Mittelschichten gewannen mit ihren Werten von Strebsamkeit, Fleiß und Familie zunehmend an Bedeutung. Als Epoche des Wohlstands und der moralischen Sicherheit wird das Viktorianische Zeitalter daher heute noch wahrgenommen. In der bildenden Kunst wurde besonders der Neoklassizismus der Präraffaeliten gefeiert. Ihrem natürlichen, ausdrucksstarken und detailgetreuen Stil, der an Mittelalter und Renaissance erinnerten, schloss sich Mitte des 19. Jahrhunderts auch Edward Burne-Jones an. Eine umfassende Auswahl seiner Bilder sowie zahlreiche Werke anderer bekannter Viktorianer bietet der Online-Shop auf Posterlounge.co.uk als Kunstposter oder Kunstdruck. Auf Leinwand oder Poster gebannt kann der neoklassizistische Geist der aufregenden britischen Blütezeit auch in den eigenen vier Wänden beschworen werden.

Krocket, Fuchsjagd und Nachmittagstee: Illustration der englischen Seele

Tatsächlich mag man den Eindruck gewinnen, Großbritannien sei nie „englischer“ gewesen als im Viktorianischen Zeitalter. Viele der Traditionen und Klischees, die heute noch mit den Inselbewohnern in Verbindung gebracht werden, stammen aus dieser Ära und spiegeln sich in ihrer Kunst wider. Typische Alltagsszenen in harmonischen, romantisch anmutenden Kompositionen sind in dieser Kategorie zu finden. Darunter sind beispielsweise wartende Passagiere am Hafen, elegante Damen in Cafés, die Fahrt in der Kutsche, die Familie beim Nachmittagstee oder Krocket spielend im Park, aber auch Motive der im Adel beliebten Treibjagd. Gemälde, die dem neoklassizistischen Stil zuzurechnen sind, zeigen in Stil und Motiven deutliche Anklänge an die Kunst des Mittelalters und der Renaissance. So zu sehen etwa in den bildlichen Darstellungen der Artussage oder der griechischen und christlichen Mythologie von Edward Burne-Jones. Auffallend sind in seinen und anderen Kunstwerken der Viktorianischen Malerei die vielseitigen Portraits und Studien von Frauengestalten. Historische und mythologische Szenen zeigen Nymphen, Musen, Heilige und literarische Figuren in reicher Vielfalt, während zeitgenössische Studien, Skizzen und Zeichnungen von Frauen meist dem Ideal der eleganten, moralisch integren Dame in der Mode der Zeit entsprechen. Der hier angebotene Kanon der Portraitmalerei beinhaltet selbstverständlich auch Königin Victoria sowie berühmte Viktorianer, darunter Schriftsteller Robert Louis Stevenson und Staatsmann Benjamin Disraeli. Das Konzept der Kindheit spielte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmend eine Rolle in der Philosophie, so finden sich unter den Kunstdrucken und Kunstpostern der Viktorianischen Malerei auch entzückende Kindermotive.

Koloniale Pracht mit eleganter, viktorianischer Wanddekoration

In den Siebzigerjahren des 20. Jahrhunderts erfuhr die Viktorianische Malerei eine zweite Welle der Beliebtheit, die bis heute nachhallt. Noch immer gelten vor allem die Bilder der Präraffaeliten als hervorragende Kunstwerke. Das Viktorianische Zeitalter als Ära der technologischen Möglichkeiten und des Fortschritts erlebt gerade jetzt mit Steam Punk und Neoviktorianismus in der Mode und Literatur eine neue Blüte. Mit Kunstdrucken des Alltagslebens im Britischen Weltreich kann man aus der Gegenwart heraus gewissermaßen in diese glorreiche Zeit eintauchen. Ein Hauch des prachtvollen und eleganten Stils der britischen Kolonialzeit zieht auf diese Weise in die eigenen vier Wände.