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Gothic Poster

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Dark & Gothik – die geheimnisvolle Ästhetik des Morbiden

„Ich bin so goth, die Dunkelheit hat Angst vor mir“, sagt ein alter Witz und trifft damit schon genau ins Pechschwarze. Die vielen Ausprägungen der „schwarzen Szene“ gehen alle auf die Punk- und New-Wave-Bewegung der 1980er Jahre zurück und haben sich seither aus der Hauptströmung der „Goths“ in vielen Splitterkulturen zu einer heterogenen, fast schon bunt gemischten Subkultur entwickelt. Fast bunt, denn die oben benannte Faszination mit dem Dunklen und Düsteren ist den Kindern der Nacht noch immer ein gemeinsamer Nenner. Schwarz ist bekanntlich keine Farbe, schwarz ist für Gothics und andere Anhänger der Szene eine Lebenseinstellung. Die äußert sich natürlich in der Selbstinszenierung. Auffällig ist an den Gruftis, Steampunks, Batcavern, New Romantics oder Dark Wavern vor allem ihre äußere Erscheinung mit szenetypischer Kleidung, Make-up und Accessoires. Das dunkle Element überwiegt genauso in der bevorzugten Musik und Literatur und macht nicht Halt vor der bildenden Kunst. Gothik, das ist auch in der Kunst geprägt von einer Faszination mit Finsternis, Horrormotiven und Todessymbolik, von einem Hang zur Nacht und zu düsterer Mystik. Eine ernsthafte Wertschätzung für die Ästhetik des Verfalls findet sich hier ebenso wie ein bitterböser, selbstverständlich schwarzer Humor. Die geheimnisvollen Bilder in der Kategorie „Dark & Gothik“ auf Posterlounge.de fangen jene Leidenschaft für das Morbide ein und verwandeln als Kunstdrucke und Kunstposter den eigenen Wohnraum in eine schaurig schöne „Gruft“.

Kunstdrucke in den vielseitigen Schattierungen von Schwarz

Im Dekor ist also alles eintönig schwarz? Weit gefehlt. Illustrationen in typischer Gothik-Ästhetik bieten eine bemerkenswerte Vielzahl an Motiven und abwechslungsreiche Farbgebung. So versammelt sich auf den Postern im Online-Shop ein ganzes Pantheon des Schauerlichen: Gefallene Engel, blutrünstige Dämonen, Cyborgs und Aliens, Hexen und Magier, Vampire, Werwölfe, Zombies sowie Tod und Teufel höchstpersönlich sind sowohl in fantastisch schönen als auch in zynisch morbiden Darstellungen abgebildet. Dabei rangieren ihre Kulissen von verfallenen Ruinen über mystische Wälder und Friedhöfe bis hin zu romantischen Szenen der Nacht. Die Vielfalt der Gestaltung von Gothik-Motiven drückt sich auch in ihren verschiedenen Stilen, Techniken und kunsthistorischen Epochen aus. Fotorealistische Computer-Grafiken aus dem Science-Fiction-Bereich treffen auf klassische Zeichnungen, zum Beispiel Bleistiftskizzen des Raben als symbolischer Unheilsbote und Seelenführer. Daneben stehen historische Gemälde, wie etwa das Porträt der „Blutgräfin“ Erzsebét Báthory oder die grotesken Bilder des altniederländischen Meisters Hieronymus Bosch. Wie den unterschiedlichen Strömungen der „schwarzen Szene“ selbst, sind auch den Kunstdrucken ihre typischen Themen gemeinsam. Sie vereinen eine spielerische Lust am Abnormen, die Neigung zum Rätselhaften und Mysteriösen, die Faszination des Vergänglichen und die melancholische Schönheit der Dunkelheit auf Leinwand und Poster.

Melancholische Schönheit oder Halloween an den Wänden der „Gruft“

Als Teil einer umfassenden Lebenseinstellung ziert der Gothik-Stil natürlich auch die Lebensräume der Szeneanhänger. In Wandschmuck dieses dunklen, dekadenten Stils liegt eine stille Kraft, eine melancholische Schönheit, die den Raum in mystische Atmosphäre taucht. Andererseits bietet der Gothik-Stil den weniger düster geneigten Betrachtern durchaus auch fröhlichere Aspekte, etwa mit ironischen Comic-Zeichnungen oder Postern, die ganz vom Geist des Halloween-Festes inspiriert sind. Die eigene „Wohngruft“ kann mit den fast bunten Wandbildern also ganz nach dem individuellen Geschmack dekoriert werden.