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Vanitas Stillleben

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Vanitas-Stillleben – Eitel und vergänglich sind das Leben und die Kunst

Alles Irdische ist vergänglich; alles unterliegt dem stetigen Verfall, auch der Mensch und seine Werke. Diese grundlegende Einstellung zum Leben und Sterben repräsentiert der Begriff „Vanitas“ in der Kunst. Im Lateinischen bedeutet er so viel wie „leerer Schein“ und „Eitelkeit“, aber auch „Vergeblichkeit“. Stillleben mit Vanitas-Motiven ergänzen die künstlerische Darstellung lebloser Gegenstände um die Komponente des Abwesenden; sie verbinden Schönheit mit Vergänglichkeit. Das Vergangene wird dabei durch oft wiederholte Symbole des Vergehens angedeutet und gezeigt. Mit der grundsätzlichen Bildaussage, alles sei im Angesicht des Todes nichtig, stellt das Vanitas-Gemälde auch selbstbewusst seine eigene Eitelkeit und Vergänglichkeit aus. Als beliebtes Motiv in Literatur, Kunst, Theater und Musik kam Vanitas während der Renaissance auf, erreichte ihren Höhepunkt aber erst in der prunkvollen Kunst des Barock. Größte Bedeutung erlangte diese Art des Stilllebens vor allem in der flandrischen und niederländischen Malerei des 16. und 17. Jahrhunderts. Maler wie der Niederländer David Bailly schufen meisterhafte Illustrationen des Verfalls. Ebenso wie Baillys Werke waren die Stillleben des Rembrandt-Schülers Gerard Dou von der erdigen Farbgebung seines Meisters beeinflusst. Schaurig schön sind die Vanitas-Stillleben im Sortiment des Online-Shops auf Posterlounge.de. Vor allem auf Leinwand gedruckt, aber auch als Kunstposter strahlt ihre mystische Aura und lädt den Betrachter ein, ihre geheimnisvolle Symbolik zu entschlüsseln.

Spannende Suche auf Kunstpostern nach der Bedeutung von Vanitas-Symbolen

Waren die typischen Symbole dem zeitgenössischen Publikum noch vertraut, liegt heute der Reiz bei der Betrachtung von Vanitas-Stillleben in der Entschlüsselung ihrer vielschichtigen Bedeutungen. Die scheinbar beliebig arrangierten, leblosen Objekte transportieren eine warnende Botschaft, oft verbunden mit einer Hinwendung zu christlichen Werten. Charakteristisch ist dabei der Schädel als eindringlichstes Zeichen des Todes, das dem Betrachter als Spiegelbild und Hinweis auf die eigene Sterblichkeit dient. Der Spiegel selbst symbolisiert wie Masken oder Schmuck die menschliche Eitelkeit und Oberflächlichkeit; Perlen hingegen deuten in ihrer Reinheit auf Jesus Christus. Dass auch Macht und Luxus vergehen, die zu Lebzeiten angestrebt werden, zeigen Statussymbole wie Kronen, Lorbeerkränze oder Amtsketten, aber auch kostbare Schalen, Geld und exotische Lebensmittel. Dabei bedeuten Früchte, die häufig überreif oder faulig abgebildet werden, dass Fülle und Wohlstand nicht dauerhaft sind. Jagdbeute hat eine ähnliche Bedeutung, denn die Kadaver bedeuten zum einen Tafelfreuden, zum anderen Sterblichkeit. Sogar die Kunst ist vergänglich: vom Menschen verfasste Briefe und Schriften geraten in Vergessenheit, genauso Musiknoten und unbespielte Instrumente. In Vanitas-Motiven illustrierte Gebrauchsgegenstände verdeutlichen zudem immer wieder die Abwesenheit des Menschen, der sie schafft oder benutzt. Dieses Motiv der Abwesenheit wiederholt sich in leeren Flächen, leeren Gefäßen oder einem leeren Hintergrund.

Schaurige Pracht mit geheimnisvollen Vanitas-Kunstdrucken

Das Spiel mit der Abwesenheit hat in Vanitas-Gemälden noch einen speziellen Reiz für die Wahrnehmung des Betrachters. Blumen und Tabak können nicht gerochen, angedeutete Musik kann nicht gehört werden. So zeigt die Malerei ihre Grenzen, regt aber auch die Vorstellungskraft an. Ihre Tiefgründigkeit und das schaurige Spiel mit der Pracht und dem Tod geben diesen Kunstdrucken und Postern eine geheimnisvolle Anziehungskraft. Mit kunstvoll drapierten Objekten und der zugrunde liegenden Symbolik hauchen Vanitas-Stillleben als Wandschmuck ein Echo der opulenten Barockmalerei in die moderne Welt. Denn auch die ist vergänglich.