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August Macke

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August Macke

August Macke – bekannter und experimentierfreudiger Künstler des deutschen Expressionismus

Der Künstler August Macke gehört zu den bekanntesten deutschen Künstlern des 20. Jahrhunderts. Meistens wird er als Expressionist bezeichnet, tatsächlich entwickelte er aber einen ganz individuellen Stil, da er sich von zahlreichen verschiedenen Kunstrichtungen beeinflussen ließ und in dieser stilistischen Sprunghaftigkeit seine ganz eigene und charakteristische Malweise fand.

August Macke wurde am 3. August 1887 in Meschede im Sauerland geboren. Bald nach seiner Geburt siedelte die Familie nach Köln um, wo er die Schule besuchte. Da sein Vater in seiner Freizeit malte und leidenschaftlich alte Stiche sammelte, kam der junge August Macke schon sehr früh in Kontakt mit der Kunst. Bereits zu seiner Schulzeit zeigte auch er großes Talent im Malen und Zeichnen. Entgegen dem Willen des Vaters verließ Macke 1904 die Schule, um die Königliche Kunstakademie Düsseldorf zu besuchen. Dort war er jedoch bald unglücklich ob der Eintönigkeit des Unterrichts, weshalb er diesem zunehmend fernblieb. Dank seiner Kontakte zum Düsseldorfer Schauspielhaus entwarf er für dieses ab 1906 Bühnendekorationen und Kostüme.

Ein Jahr später begab sich August Macke auf Reisen, wo er zum ersten Mal dem Impressionismus begegnete und sich von diesem tief beeindruckt zeigte. Um sich weiter mit der Kunstrichtung auseinandersetzen zu können, begab er sich in die Ausbildung beim deutschen Impressionisten Lovis Corinth. Auf seiner Hochzeitsreise 1909 kam er wiederum in Kontakt mit dem Fauvismus und Futurismus, welche ihn auch stark beeindruckten. Zwei Jahre später schloss sich Macke der expressionistischen Künstlervereinigung „Der Blaue Reiter“ an und nahm an ihren zwei Ausstellungen teil. Besonders die Jahre in Bonn, wo er seit 1910 mit seiner Familie lebte, waren für August Macke mit Erfolg gesegnet. Er nahm an zahlreichen Ausstellungen teil und richtete selbst mehrere aus, wodurch er über die deutschen Grenzen hinaus bekannt wurde.

Im April 1914 reiste er mit seinen Künstlerkollegen und Freunden Paul Klee und Louis Moilliet nach Tunesien, wo er zahlreiche Eindrücke sammelte, die ihm, wieder daheim, als Vorlage für viele Werke dienen sollten. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges meldete sich August Macke als Freiwilliger. Er starb am 26. September 1914 in Perthes-lès-Hurlus an der französischen Front.

Wichtige Fakten zu August Macke:

  • geboren am 3.8.1887 in Meschede
  • bedeutender deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts und bekannt für seinen Stilmix
  • wichtige August-Macke-Werke: „Der Sturm“, „Dame in grüner Jacke“, „Hutladen“, „Porträt mit Äpfeln“, „Spaziergänger am See“
  • gestorben am 26.9.1914 in Perthes-lès-Hurlus, Frankreich

 

Der wilde Stilmix der August-Macke-Bilder

Wer versucht, die Malweise August Mackes einem bestimmten Stil zuzuordnen, wird wohl oder übel scheitern. Der Maler war vielseitig interessiert und zeigte sich von zahlreichen Kunstrichtungen tief beeindruckt. Zunächst war es der Impressionismus, in dem er sich kurze Zeit auszudrücken versuchte und dem er vor allem die Auswahl seiner Motive verdankte. Nach diesem Kennenlernen gab er symbolischen Bildelementen gegenüber alltäglichen den Vorzug.

Unter dem Einfluss der Fauves und der Expressionisten gewann Mackes Stil eine beeindruckende Farbigkeit sowie vereinfachte Formen. Er verzichtete zunehmend auf Raumtiefe und bevorzugte eine flächige Wirkung. Der Stil späterer August-Macke-Bilder ist schließlich von scharfen Kanten und spitzen Winkeln geprägt, eindeutig der Einfluss des aufkommenden Kubismus. August Macke entnahm den verschiedenen Kunstrichtungen stets Elemente und verband sie so, dass seine ganz persönliche Handschrift entstand – ein Alleinstellungsmerkmal, das Bildbetrachter bis zum heutigen Tag stark beeindruckt!

 

August Mackes Themenvielfalt

Nicht nur sein Stil war äußerst vielfältig, vor allem in seiner späten Schaffensphase zeigte August Macke auch ein breites Spektrum in der Auswahl seiner Themen. Den Vorzug gab er dabei Spaziergängern im Park, Tieren im Zoo oder Frauen vor Schaufenstern. Häufig wirken August-Macke-Bilder, trotz ihrer leuchtenden Farben und kantigen Formen, bewegungslos, fast so, als wären sie eingefroren, was auch in der abgewandten Haltung der Dargestellten begründet liegt. Die Motive wirken oftmals, als wären sie einem Traum entsprungen, und können als die paradiesische Welt gedeutet werden, die sich August Macke vorstellte. Zahlreiche eindrucksvolle August-Macke-Werke sind hier bei Posterlounge auf hochwertigen Kunstdrucken und Kunstpostern zu finden, die eine imposante Dekoration für Ihre vier Wände abgeben!