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Edgar Degas

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Edgar Degas

Edgar Degas – meisterlicher Porträtmaler und Liebhaber des Balletts

Der französische Maler und Grafiker Edgar Degas zählt zu den wichtigsten Künstlern des 19. Jahrhunderts. Da er in den 1870er-Jahren gemeinsam mit den sogenannten Impressionisten ausstellte, wird er häufig als ebensolcher angesehen, obwohl sich seine Bild- und Formensprache deutlich von ihnen unterschied. Seine Werke bestechen bis zum heutigen Tag durch eine klare Linienführung und strukturierte Kompositionen. Thematisch bevorzugte Degas Porträts, darüber hinaus verarbeitete er wiederkehrende Motive, beispielsweise Pferde und Jockeys sowie das Pariser (Nacht-)Leben. Es liegt nahe, dass Edgar Degas ein Liebhaber des Balletts war, denn dieses Thema wurde in über 200 Edgar-Degas-Werken verarbeitet.

Edgar Degas wurde am 19. Juli 1834 in Paris geboren. Er wuchs in einem großbürgerlichen Umfeld auf und begann auf Wunsch des Vaters ein Jurastudium, das er jedoch zugunsten der Kunst schnell aufgab. Wider Erwarten unterstützte der Vater ihn in seinem Bestreben, Maler zu werden, indem er dem Sohn ein Atelier organisierte. 1855 besuchte Edgar Degas für kurze Zeit die École des Beaux-Arts. Daraufhin zog er es jedoch vor, sich die Techniken der Malerei autodidaktisch anzueignen. Nur ein Jahr später begab er sich auf Studienreise nach Italien, wo er Verwandte besuchte und diese auch porträtierte. 1859 kehrte Edgar Degas nach Paris zurück, wo er sich zunächst der Historienmalerei widmete. Da die Erfolge ausblieben, wandte er sich von diesem Stil ab und beschäftigte sich fortan mit Motiven des zeitgenössischen Pariser Lebens. Etwa zur selben Zeit machte er unter anderem Bekanntschaft mit seinen Künstler-Kollegen Paul Cézanne, Edouard Manet sowie Pierre-Auguste Renoir.

1874 organisierte er zum ersten Mal die Ausstellung der „Impressionisten“, an der er auch selbst ebenso wie an den folgenden teilnahm. Ende des 19. Jahrhunderts interessierte sich Edgar Degas zunehmend für die Fotografie. Einige seiner Bilder stellte er 1895 aus.

Schon drei Jahre zuvor musste der Künstler die Ölmalerei einstellen, da seine Sehkraft mehr und mehr nachließ. Die letzten Pastelle und Grafiken entstanden um 1908. Nur Skulpturen fertigte er fast bis an sein Lebensende.

Edgar Degas verstarb am 27. September 1917 einsam in Paris.

Überblick zu Edgar Degas:

  • geboren am 19.7.1834 in Paris
  • bedeutender Maler und Bilderhauer mit einer Vorliebe für Porträts und das Ballett
  • bekannte Werke: „Der Tanzunterricht“, „Tänzerinnen in Grün“, „Rennpferde vor der Tribüne“, „Die Büglerinnen“
  • gestorben am 27.9.1917 in Paris

 

Formen und Themen bei Edgar Degas

Obwohl Edgar Degas die Anfertigung von Porträts bevorzugte, nahm er kaum Aufträge dafür an. Viel lieber malte er Familienmitglieder oder Bekannte. Vor allem in diesen Werken kommen die genaue Beobachtungsgabe und das detailgetreue Darstellungsvermögen des Künstlers zur Geltung. Degas schönte in seinen Bildern nicht, vielmehr legte er großen Wert darauf, die abgebildeten Personen realistisch und natürlich zu zeigen, eben so, wie sie tatsächlich waren.

Edgar Degas’ besonderes Interesse galt der Darstellung verschiedenster Frauen. Zunächst waren es Damen aus einem niedrigen sozialen Milieu, beispielsweise Wäscherinnen und Büglerinnen, aber auch Prostituierte. Später entwickelte er einen genauen Blick für Tänzerinnen und Szenen des Balletts – über 200 Werke zu diesem Thema sind von Degas bekannt. In seinem Werk blieb er seinen Vorstellungen treu und stellte die Frauen niemals idealisiert, sondern stets natürlich dar. Mit seiner präzisen Abgrenzung einzelner Formen sowie einer gekonnten Aufteilung der Bildfläche unterschied er sich deutlich von den zeitgenössischen Impressionisten – entgegen der weitläufigen Annahme, er sei einer von ihnen. Nichtsdestotrotz sind Edgar-Degas-Werke beeindruckend und laden Betrachter zum Träumen ein.

 

Die einzigartige Formensprache von Edgar Degas kennenlernen

Eines der bekanntesten Gemälde von Edgar Degas sind die „Tänzerinnen in Grün“. Dieses stellt ein typisches Bild des Künstlers dar, auf dem sein Hang zu einer dezentralen Komposition zum Ausdruck kommt. Darüber hinaus sind die Dargestellten – ebenfalls häufiges Stilmittel in Edgar-Degas-Werken – abgeschnitten, sodass der Betrachter teilweise nur Beine oder das wallende grüne Tutu sieht. Diese einzigartige Formsprache Degas’ kann man auf hochwertigen Kunstdrucken und Kunstpostern von Posterlounge entdecken, die eine traumhafte Dekoration für heimische Wohnräume darstellen.