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Edvard Munch

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Edvard Munch

Bedeutender Künstler der Moderne und Wegbereiter des Expressionismus

Der norwegische Künstler Edvard Munch gehört ohne Frage zu den bedeutendsten und einflussreichsten der Klassischen Moderne. Neben Vincent van Gogh, Paul Cézanne sowie Paul Gauguin gilt Edvard Munch als Entwickler der avantgardistischen Kunst und wird zudem als Wegbereiter des Expressionismus bezeichnet. Seine sehr eigentümliche Formensprache, innovative Bildideen wie auch die grellen Farben, die er benutzte, stellten zu seinen Lebzeiten ein Novum dar, das ihm bereits in frühen Jahren zu großem Ruhm verhalf. Thematisch verarbeitete Edvard Munch starke menschliche Emotionen, darunter Liebe, Tod und Ängste. Bis zum heutigen Tag genießt seine Kunst große Anerkennung und Bewunderung.

"Man sollte nicht mehr Innenräume malen mit Leuten, die lesen, und Frauen, die stricken, sondern lebendige Menschen, die atmen und fühlen, leiden und lieben.“
(Edvard Munch)

Edvard Munch wurde am 12. Dezember 1863 im norwegischen Løten geboren. Schon früh kam er als Junge mit schwerem Leid in Berührung, da die Familie von Krankheit und Tod heimgesucht wurde. Als er gerade einmal sechs Jahre alt war, verlor Munch seine Mutter, später auch seine Schwester. Er selbst war ebenfalls schwach, litt an depressiven Verstimmungen und einer bipolaren Störung. Die qualvollen Eindrücke der frühen Kindheit und Jugend sind auch in den Bildern Edvard Munchs zu finden.

Auf Wunsch des Vaters sollte Edvard Munch eigentlich Ingenieurswesen studieren, brach die Ausbildung jedoch nach nur kurzer Zeit ab. Mit Unterstützung der Tante wandte er sich der Kunst zu und besuchte ab 1881 die königliche Zeichenschule in Kristiania, dem heutigen Oslo. Seine frühen Arbeiten waren stark vom französischen Realismus inspiriert. Mit diesem brach er jedoch in seinem ersten erfolgreichen Bild „Das Kranke Kind“, das 1885 entstand. In diesem verarbeitete er den schmerzhaften Tod der Schwester.

Vier Jahre später konnte Edvard Munch eine große Einzelausstellung in Kristiania feiern, die ihm ein dreijähriges Künstlerstipendium des norwegischen Staates einbrachte. Diese Finanzierung ermöglichte es Munch, nach Paris zu ziehen. In der französischen Hauptstadt entwickelte er seinen Stil weiter, probierte sich sowohl in der symbolistischen, impressionistischen als auch pointillistischen Formensprache aus. Zu Beginn der 1890er-Jahre entstanden zudem erste Skizzen zu dem berühmtesten Edvard-Munch-Bild „Der Schrei“.

1896 stellte Edvard Munch in Berlin aus. Diese Schau löste einen großen Skandal aus – man warf Munch anarchistische Provokation vor ­–, weshalb sie nur wenige Tage später wieder geschlossen wurde. Durch diesen Vorfall wurde der Maler jedoch in Berlin bekannt, woraufhin er sich dazu entschloss, zu bleiben. In den Folgejahren, die er unter anderem in Paris, aber auch viel in Deutschland verbrachte, konnte Edvard Munch große Erfolge feiern. Dieser Ruhm wurde jedoch immer wieder von seinem Alkoholismus, seiner labilen Psyche und einigen Aufenthalten in Nervenheilanstalten überschattet. 1909 kehrte der Künstler endgültig nach Norwegen zurück. Er verlebte einige sehr produktive Jahre, die er jedoch in selbstgewählter Isolation verbrachte, nur von seinen Bildern umgeben. 1940 vermachte er sein gesamtes Œuvre der Stadt Oslo.

Edvard Munch starb am 23. Januar 1944 in Oslo.

Wichtige Fakten zu Edvard Munch:

  • geboren am 12.12.1863 in Løten, Norwegen
  • zählt zu den wichtigsten Künstlern der Moderne und gilt als Wegbereiter des Expressionismus
  • bekannte Edvard-Munch-Werke: „Der Schrei“, „Madonna“, „Das Kranke Kind“, „Vampir“, „Der Kuss“
  • gestorben am 23.1.1944 in Oslo

Melancholie und Schwermut – das faszinierende Werk Edvard Munchs

Edvard Munch galt Ende des 19. Jahrhunderts als führender Kopf des neu entstehenden Expressionismus. Seine eigenwillige und innovative Formensprache sowie die Kombination krasser und greller Farben ließen seine Kunst aus allseits Bekanntem herausstechen. Zunächst beschäftigte sich der Künstler mit dem Impressionismus sowie dem Symbolismus, bis er zu einer eigenen Bildsprache fand. Neben der Malerei beschäftigte sich der Künstler außerdem mit grafischen Mitteln, darunter Radierungen, Lithografien und Holzschnitten. In seinen Werken verarbeitete Edvard Munch vor allem menschliche Emotionen, Ängste und Unsicherheiten, denen er durch expressive Linien Kraft verlieh. Zudem vereinte er nicht selten Gegensätze, beispielsweise Leben und Tod oder Bewegung und Stillstand. Die Ideen entstammten häufig eigenen Erlebnissen, die schweren Tage seiner Kindheit wirkten auf Munch besonders inspirierend. Bis heute haben die melancholischen und schwermütigen Edvard-Munch-Werke nicht an Faszination eingebüßt, weshalb sie in zahlreichen Museen auf der ganzen Welt zu bestaunen sind.

Beachtliches Werk der Moderne: „Der Schrei“ von Edvard Munch

Das bekannteste Edvard-Munch-Bild, und wohl auch eines der bedeutsamsten der Moderne, ist „Der Schrei“. Zwischen 1893 und 1910 entstanden vier Versionen des Bildes, darunter auch einige Lithografien. Das Werk zeigt eine Person mit weit aufgerissenem Mund, die Hände halten schützend die Ohren zu. Die Figur ist stark verzogen, die Linienführung ist abstrakt und entspricht nicht der Wirklichkeit. Bis heute ist nicht ganz klar, ob die Person im Bild oder – wie aus Edvard Munchs Tagebuchaufzeichnungen zu entnehmen ist – die Natur schreit.

Dieses sowie viele andere Edvard-Munch-Werke kann man bei Posterlounge entdecken. In Form eines hochwertigen Kunstdrucks stellen sie eine eindrucksvolle Dekoration für die heimischen vier Wände dar.