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Ernst Ludwig Kirchner

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Ernst Ludwig Kirchner

Prägende Gestalt des deutschen Expressionismus

Ernst Ludwig Kirchner hat den deutschen Expressionismus wie kaum ein anderer Maler geprägt. Als Sohn eines Papiermechanikers wurde er 1880 in Aschaffenburg geboren und begann 1901 ein Studium der Architektur an der Technischen Universität Dresden. Nach seinem Abschluss vier Jahre später entschied er sich aber gegen einen weiteren Berufsweg in dieser Richtung. Stattdessen widmete sich Ernst Ludwig Kirchner voll und ganz der Kunst. Zusammen mit Erich Heckel, Fritz Bley und Karl Schmidt-Rottluff schloss er sich im Jahre 1905 zu einer der bedeutendsten Künstlergemeinschaften aller Zeiten zusammen – der Dresdner Künstlergruppe „Brücke“. Waren Ernst-Ludwig-Kircher-Werke vorher noch vom Impressionismus geprägt, so entwickelte er im Zusammenspiel mit der Gruppe nun seine eigene expressionistische Ausdruckskraft.

Die Werke des Expressionismus richteten sich gegen die starre vorherrschende Ordnung und gegen das geregelte Leben der Bürgerlichkeit. Zum Ausdruck des Protests waren die Werke nicht mehr naturgetreu, sondern Ernst Ludwig Kirchner wollte seine Gedanken, seine Träume und sein Unterbewusstsein ergründen und darstellen. Kunst sollte so zu einem Erlebnis für den Betrachter werden. Die kraftvollen Farben, die teilweise groben Pinselstriche und die Wildheit der Darstellung fesseln noch heute jeden Bildbetrachter.

Kraftvolle und fesselnde Stadtszenen: Ernst Ludwig Kirchner in Berlin

Im Jahr 1911 zog Ernst Ludwig Kirchner nach Berlin und diese Veränderung wurde auch in seinen Werken deutlich spürbar. Seine vorher runden Formen wurden nun eher eckiger und zackiger und seine Strichführung wirkte nervöser. Auch wurden seine Farben gedeckter und statt Landschaftsdarstellungen wurden nun eher Straßenszenen zum thematischen Schwerpunkt. Das besondere Klima Berlins zur damaligen Zeit kommt auch auf unseren Kunstdrucken zur Geltung.

Vom Kriegstaumel angesteckt, meldete sich Kirchner als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg. Aber es dauerte nicht lange und er erlitt einen nervlichen Zusammenbruch und wurde in ein Sanatorium eingewiesen. Seine Seelenqualen ließen sich aber nur durch Morphin betäuben. In Ernst Ludwig Kirchners Selbstporträts aus dieser Zeit spiegelt sich seine Verzweiflung wider und wird förmlich greifbar.

Vielseitige Ernst Ludwig Kirchner-Werke

Im Jahr 1917 flüchtete er vor sich selbst und der Situation in Deutschland nach Davos in die Schweiz. Hier wurde sein Malstil zunehmend flächiger und immer abstrakter. Als die Nationalsozialisten in Deutschland die Macht ergriffen, entfernten und beschlagnahmten sie im Juli 1937 Ernst-Ludwig-Kirchner-Werke aus den deutschen Museen und Ausstellungen. Enttäuscht vom Leben, von der deutschen Entwicklung und wieder in den Fängen der Morphiumsucht, schoss sich Ernst Ludwig Kirchner am 15. Juni 1938 zweimal ins Herz.

Wichtige Fakten zu Ernst Ludwig Kirchner:

  • geboren am 6.8.1880 in Aschaffenburg
  • Mitglied der Künstlergruppe „Brücke“
  • bekannte Werke: „Artistin (Marcella)“, „Zwei Frauen mit Waschbecken“, „Fünf Frauen auf der Straße“, „Davos im Schnee“
  • gestorben am 15.6.1938 in Frauenkirch-Wildboden bei Davos, Schweiz

Ernst Ludwig Kirchner beschränkte sich nicht auf eine Ausdrucksmöglichkeit. Die Themen, die ihn immer wieder beschäftigten – zum Beispiel die Frauen und die Nacktheit während seiner Zeit in Dresden, die harten Seiten der Großstadt in Berlin und die unberührte Natur in Davos, lebte er immer mithilfe verschiedener Medien aus. Ob als Skizze, Gemälde, Skulptur, Holzschnitt, Radierung oder Grafik – Ernst Ludwig Kirchners Werk zeugt von seinem Status als einem der größten Künstler des 20. Jahrhunderts und etablierte ihn als Vorbild für nachfolgende Künstlergenerationen. Mit Kunstdrucken von Posterlounge können Sie Ernst-Ludwig-Kirchner-Werke unabhängig von Museen und Ausstellungen in vollem Umfang bewundern.