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Ferdinand Hodler

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Ferdinand Hodler

Ferdinand Hodler – bekanntester Maler der Schweiz und bedeutender Künstler des 19. Jahrhunderts

Zwar wird der schweizerische Maler Ferdinand Hodler dem Jugendstil und dem Symbolismus zugerechnet, doch ein wirklicher Vertreter der Kunstrichtungen war er nicht. Stets wehrte er sich auch gegen diese Bezeichnung, da seine Bilder kein geheimes Wissen sichtbar machten. Vielmehr bewirkte Hodler in seinen Werken das Gegenteil, denn die einfachen Formen, Gesten und Ausdrücke der Figuren zeigten den unmittelbaren Sinn der Motive. Ungeachtet dessen, dass der Maler keiner Stilrichtung zugeordnet werden wollte, wurde er zu einem der bekanntesten Künstler der Schweiz, dessen Werke bis zum heutigen Tag große Bewunderung erfahren.

Ferdinand Hodler wurde am 14. März 1853 in Bern geboren. Er wuchs in sehr armen Verhältnissen auf und verlor früh seinen Vater. Die Mutter ging eine zweite Ehe mit einem Dekorationsmaler ein, verstarb jedoch auch nur wenige Jahre später. Da der Stiefvater stark alkoholabhängig war, übernahm Hodler dessen Werkstatt, da war der Junge gerade einmal 12 Jahre alt. 1868 begab er sich in die Lehre des Vedutenmalers Ferdinand Sommer in Thun, woraufhin erste Landschaftsbilder entstanden. Drei Jahre später zog Hodler nach Genf, wo der Maler Barthélemy Menn das Talent des jungen Mannes entdeckte und ihn in seine Kunstschule aufnahm. Nebenbei studierte Holder in diversen Museen die Alten Meister und ließ sich von Zeitgenossen, darunter Gustave Courbet, inspirieren. Als er Ende der 1870er-Jahre nach Madrid reiste, lernte er dort die Werke des spanischen Malers Velázquez kennen, die ihn und seine Malerei stark beeinflussten. Nur wenige Jahre später löste sich Ferdinand Hodler jedoch von seinen Vorbildern und begann, in einem ganz eigenen Stil, dem von ihm etablierten Parallelismus, zu arbeiten.

Bereits seit 1876 nahm der Künstler regelmäßig an Ausstellungen teil. Kritiker beurteilten ihn in diesen ganz unterschiedlich: durch seinen für die Zeit sehr modernen Stil erfuhr Hodler sowohl tiefe Abneigung als auch uneingeschränkte Begeisterung. Der Durchbruch gelang dem Maler 1889 mit dem Bild „Die Nacht“. Es setzt sich auf beeindruckende und eindringliche Weise mit den Themen Schlaf, Tod und Sexualität auseinander. Im letzten Augenblick wurde die geplante Ausstellung zwar aufgrund von angeblicher Sittenwidrigkeit verhindert, doch nur kurze Zeit später wurde das Werk in einer spontan organisierten Schau gezeigt. Daraufhin wurde Hodler, förmlich über Nacht, berühmt und feierte in München, Paris und Venedig große Erfolge.

Bis 1900 nahm er an rund 200 Ausstellungen teil, er zeigte seine Bilder gar auf der Pariser Weltausstellung. Um die Jahrhundertwende galt Hodler als einer der führenden Maler Europas. Er wurde Mitglied der Berliner, Wiener und schließlich auch Münchner Secession. Auch in seiner Heimat, der Schweiz, wuchs die Anerkennung, die darin gipfelte, dass zwei seiner Motive auf Banknoten gedruckt wurden.

Ferdinand Hodler starb am 19. Mai 1918 in Genf.

Ferdinand Hodler:

  • geboren am 14.3.1853 in Bern
  • zählt zu den bekanntesten Malern der Schweiz und bis heute einer der bedeutendsten europäischen Künstler des 19. Jahrhunderts
  • wichtige Werke: „Die Nacht“, „Der Holzfäller“, „Wilhelm Tell“, „Lied aus der Ferne“
  • gestorben am 19.5.1918 in Genf

 

Eindrucksvolles Oeuvre: Die Werke Ferdinand Hodlers

Der Ausbildung bei dem Vedutenmaler Sommer geschuldet, entstanden in den ersten Schaffensjahren von Ferdinand Hodler hauptsächlich Landschaften. Mit der Zeit gewannen diese an Farbe, durch das intensive Studium mit fremden Künstlern gelangte er schließlich auch zu Figurenbildern, Porträts sowie Tierbildern. Besonders eindrucksvoll ist die Tatsache, dass Hodler die verschiedenen Gattungen mischte, so platzierte er Porträts in Historien- und Genrebildern. Die zahlreichen Selbstbildnisse zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung mit dem eigenen Befinden, das vor allem von der Suche nach großem Erfolg beeinflusst wurde.

Die eindrucksvollen Werke des Ferdinand Hodler sind nicht selten Schicksalsdarstellungen, so beschäftigte er sich in zahlreichen seiner Bilder mit Krankheit, Leid und Tod. Entgegen gängigen Thesen, er sei Symbolist gewesen, wehrte er sich schon zu Lebzeiten gegen diese Bezeichnung. Vielmehr vermochte Hodler es, durch seine klare und eindeutige Formensprache, den Sinn des Bildes sofort erkennbar zu machen.

 

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Eines der bekanntesten Bilder Ferdinand Hodlers ist „Der Holzfäller“. Es ist zudem eines der zwei Motive, die bereits 1911 auf die schweizerischen Banknoten gedruckt wurden. Wie der Name des Werkes bereits verrät, zeigt es einen Holzfäller bei der Arbeit. Das Motiv ist voller Dynamik und Kraft. Betrachtet man das Bild, so wird man von der Intensität der Arbeit durchdrungen, die dem Werk gleichzeitig die faszinierende Spannung verleiht. „Der Holzfäller“ ist nur eines von vielen Bildern von Ferdinand Hodler, das man hier bei Posterlounge.de entdecken kann. In Form eines hochwertigen Kunstdruckes stellt es eine hervorragende Dekorationsidee für heimische Wohnräume dar!