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Franz von Stuck

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Franz von Stuck

Franz von Stuck – Kunst-Star der Jahrhundertwende

Schon zu Lebzeiten war der deutsche Künstler Franz von Stuck ein Star in der Kunstszene: Ein mehr als hochangesehener und geachteter Mann, der bis heute den Ruf genießt, eine der wichtigsten Größen des deutschen Jugendstils zu sein. In seinen Werken verband er Elemente der Art Nouveau mit dem Symbolismus und verbildlichte phantastische, teils unwirkliche Szenerien. Motive fand Stuck vor allem in der antiken Mythologie, die er in dunklen und dennoch glühenden Farbtönen wiedergab.

Franz von Stuck wurde am 23. Februar 1863 im bayrischen Tettenweis geboren. Bereits während seiner Schulzeit fertigte er erste Zeichnungen und Illustrationen für diverse Zeitschriften an. Ab 1871 studierte Franz von Stuck an der Kunstgewerbeschule, später wechselte er an die Akademie der Bildenden Künste in München, wo er 1885 seinen Abschluss erlangte. Zu Zeiten seiner Ausbildung machte Stuck durch Zeichnungen und Karikaturen auf sich aufmerksam; der Ölmalerei wendete er sich erst um 1887 zu.

Obwohl er Anfang der 1890er-Jahre als Maler bereits hoch angesehen war, gründete Franz von Stuck 1892 gemeinsam mit Wilhelm Trübner die Münchner Sezession, die als Opposition zu den etablierten Künstlern auftrat. Drei Jahre später wurde Franz von Stuck Professor an der Akademie der Bildenden Künste in München, wo er unter anderen Paul Klee und Wassily Kandinsky unterrichtete, die wichtige Größen der Modernen Kunst wurden.

Franz von Stuck war seine Leben lang auf der Suche nach einem Gesamtkunstwerk. Diese Suche gipfelte in dem Bau der Villa Stuck, der 1897 begann. Für sein Heim entwarf der Künstler nicht nur die gesamte Architektur, sondern auch die Innendekoration sowie das Mobiliar. Für diese Leistung verlieh ihm die Technische Universität München zwei Jahre vor seinem Tod sogar den Ehrendoktortitel. Bis heute gilt die Villa, in der sich inzwischen ein Museum befindet, als herausragende Arbeit, in der sich der Maler selbst übertraf.

Franz von Stuck starb am 30. August 1928 in München.

Das Wichtigste zu Franz von Stuck im Überblick:

  • geboren am 23.2.1863 in Tettenweis, Bayern
  • war schon zu Lebzeiten ein hochangesehener Künstler, der bis heute zu den wichtigsten Vertretern des deutschen Jugendstils gehört
  • bekannte Werke: „Die Sünde“, „Der Krieg“, „Danae und der Goldregen“, „Die Sphinx“, „Salome“, „Sisyphus“
  • gestorben am 30.8.1928 in München

Phantastische Welten des Franz von Stuck

Der deutsche Künstler Franz von Stuck gilt bis zum heutigen Tage als einer der wichtigsten Künstler des Jugendstils. Seine Werke weisen die für die Gattung typischen flächig-dekorativen Formen auf, seine Motive sind mystisch und geheimnisvoll. Doch vor allem das Spätwerk Stucks ist geprägt von zahlreichen Einflüssen des Symbolismus. Die Themen, die er in den Bildern verarbeitete, blieben jedoch so gut wie unverändert. Allegorische und mystisch-symbolische Szenerien prägen das Oeuvre des Künstlers.

Nicht selten war die Rezeption seiner Werke kritisch, was vor allem mit der erotischen und teils lasziven Stimmung auf den Bildern zu tun hatte. Diese entsprach nicht ganz dem Geschmack der biederen Moralvorstellungen der Zeit. Andererseits entführten die Motive Betrachter in fremde Welten; Franz von Stuck verbildlichte immer wieder Fabelwesen, Nymphen und Nixen gehörten ebenso zum Repertoire wie Götter oder sinnliche Frauen. Die fabelhaften Motive und Bilder von Franz von Stuck kann man nun bei Posterlounge entdecken und sich von ihrem Zauber in Bann ziehen lassen!

Mystische und eindrucksvolle Werke von Franz von Stuck

Zu den bekanntesten Bildern von Franz von Stuck zählt das Gemälde „Die Sünde“, das 1893 entstand. Es zeigt eine junge Frau, nur in eine Art Morgenmantel gehüllt, auf ihren Schultern weilt eine riesige Schlange, welche die Betrachter gefährlich anschaut. Das gesamte Bild ist in sehr dunklen und düsteren Farben gehalten, das Gesicht der Frau ist kaum zu erkennen. Blickfang des Bildes sind der nackte Bauch der Dame, der vom Mantel entblößt ist, und sehr hell erscheint sowie ein schmaler Streifen in sattem Orange an der Seite des Werkes. Das Bild ist voller Mystik und Zweideutigkeiten, die Betrachter sofort den Atem rauben.