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Jacques-Louis David

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Jacques-Louis David

Jacques-Louis David – Gründervater des Klassizismus mit revolutionärer Energie

Der französische Maler Jacques-Louis David gilt nicht nur als Begründer des Klassizismus, mit dem er die Frivolität des Rokoko verbannte, sondern auch als wichtigster Maler zu Zeiten der französischen Revolution. Er begann als Historienmaler und widmete sich, inspiriert durch die Alten Meister, antiken Motiven. Sein Hauptverdienst lag aber darin, das Verspielte und Heitere des Rokoko hinter sich zu lassen und die Kunst als Spiegel des sittlichen und patriotischen Augenblicks zu nutzen. In seiner anfänglichen Schaffensphase verfügte David über ein nur begrenztes Farbenspektrum, das sich, nachdem die französische Revolution überwunden und er einen Neuanfang wagte, erweiterte. Bis heute zählt der französische Künstler zu den einflussreichsten seiner Zeit, weshalb viele seiner Werke in den wichtigsten Museen der Welt zu sehen sind, unter anderem im Pariser Louvre oder dem Metropolitan Museum in New York.

Jacques-Louis David kam am 30. August 1748 in Paris zur Welt. Da sein Vater bei einem Duell ums Leben kam, wurde er von zwei Onkel aufgezogen. Zunächst war ihm ein Studium der Architektur vorhergesehen, weil er aber solch großes Talent in der Malerei an den Tag legte, schickte man ihn 1766 in die Lehre bei dem Maler Joseph-Marie Vien. David beteiligte sich mehrfach an den Ausschreibungen für den damals hochangesehenen „Prix de Rome“, der mit einem Stipendium in der italienischen Hauptstadt prämiert wurde. Erst 1774 gewann der junge Künstler den Preis und konnte mit seinem Lehrmeister nach Rom gehen. Dort studierte er die Alten Meister, wobei Michelangelo und Raffael großen Einfluss auf ihn übten. 1781 kehrte David nach Frankreich zurück, drei Jahre später wurde an der Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen. Im gleichen Jahr schuf er im königlichen Auftrag eines seiner bekanntesten Bilder: „Der Schwur der Horatier“. Mit diesem feierte er 1785 nicht nur einen enormen Erfolg im Salon de Paris, es wurde ferner zum ersten Sinnbild der bald folgenden revolutionären Umbrüche.

Jacques-Louis David nahm aktiv an der französischen Revolution teil. Als Mitglied des Nationalkonvents und Freund Robespierres besetzte er eine führende Stellung in allen künstlerischen Belangen. In dieser Position verfügte er, dass alle künstlerischen Akademien aufgelöst und zahlreiche Kunstwerke zerstört wurden, da er diese als nicht gut genug befand.

Nach dem Sturz Robespierres wurde David 1794 eingekerkert, ein Jahr darauf aber bereits wieder entlassen. Diesen Moment empfand er als Neuanfang und begann nicht nur seine eigene Arbeit zu erweitern, sondern gab sein Wissen auch an zahlreiche Schüler weiter. Unter Napoleon I. stieg der Künstler zum Hofmaler auf und schuf Werke, die bis heute große Anerkennung erfahren. 1816 wurde David des Landes verwiesen, woraufhin der Maler nach Brüssel emigrierte, wo er bis ins hohe Alter arbeitete, jedoch mit vermindertem Erfolg.

Jacques-Louis David starb am 29. Dezember 1825 in Brüssel.

Jacques-Louis David:

  • geboren am 30.8.1748 in Paris
  • Begründer des Klassizismus und wichtigster Maler während der französischen Revolution
  • unter Napoleon I. stieg er zum Hofmaler des französischen Königshauses auf
  • bekannte Werke: „Napoleon überquert die Alpen“, „Der Schwur der Horatier“, „Schwur im Ballhaus“, „Der Tod des Sokrates“, „Der Tod des Marat“
  • gestorben am 29.12.1825 in Brüssel

Das vielfältige Werk von Jacques-Louis David

Das Hauptwerk des französischen Malers Jacques-Louis David kann in drei Schaffensphasen geteilt werden. Zunächst wendete er sich bewusst vom vorherrschenden, heiteren und frivolen Stil des Rokoko ab und besann sich auf die Malweise der Antike, womit er den Klassizismus in Frankreich begründete. In seinen frühen Werken führte er die Kunst zurück in die klassische Strenge. Die zweite Schaffensperiode ist geprägt von Davids politischen Aktivitäten. In der Zeit der französischen Revolution schuf der Künstler Bilder, die nicht nur revolutionär, sondern sogar propagandistisch aufgeladen sind. Und in der späten Phase seines Lebens wirkte David als Hofmaler Napoleons. In diesem Zuge öffnete er seine zuvor enge Farbpalette, so dass die Kolorationen seiner Werke breiter und intensiver wurden. Bis heute ist die Vielfalt seines Oeuvres mehr als beeindruckend und kann in zahlreichen Museen bewundert werden.

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Das unbestritten bekannteste Werk von Jacques-Louis David ist „Napoleon überquert die Alpen“ aus dem Jahre 1800. Bis 1803 entstanden drei Versionen von diesem. In heroischer und teilweise propagandistischer Form zeigt es den französischen Kaiser Napoleon I. bei der Überquerung der Alpen. Auf dem Rücken eines sich aufrichtenden Pferdes sitzt der Monarch, der zielgerichtet und selbstsicher in Richtung Alpen zeigt und somit auf das nahende Überschreiten der Berge weist. Das Bild beeindruckt durch eine besondere Intensität, die man auch mit einem hochwertigen Kunstdruck erleben kann. Diesen findet man bei Posterlounge.de, wo dieses als auch viele weitere Motive Davids präsentiert werden. In den eigenen vier Wänden stellen sie eine herausragende Dekoration dar!