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John William Waterhouse

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John William Waterhouse

John William Waterhouse – Meister von Liebe und Tragik in der viktorianischen Malerei

Der britische Maler John William Waterhouse zählt unter den viktorianischen Malern als der Unbekannte. Wenig ist über sein Leben bekannt, nur seine einzigartigen Bilder legen Zeugnis von seinem Schaffen und seinem Talent ab; sein Nachlass ist verschollen. Zunächst von den Impressionisten und später von den Präraffaeliten inspiriert, schuf Waterhouse in seinen Bildern eine mystische Traumwelt, die weder der Phantasie noch der Wirklichkeit entsprach. Es gelang ihm, dem Außergewöhnlichen eine Selbstverständlichkeit zu verleihen, das Irreale seiner Bilder gewann an Evidenz. Besonders eindrucksvoll vermochte er Motive darzustellen, die von starken Emotionen wie Liebe, Verrat und Tragik getragen werden – und dadurch eine einzigartige Wirkung erzielen.

Über das Leben von John William Waterhouse weiß man nur wenig, selbst sein genaues Geburtsdatum ist unbekannt. Sicher ist, dass er in Rom zur Welt kam, wo er am 6. April 1849 getauft wurde. Er war Sohn einer britischen Künstlerfamilie, die nach einem längeren Aufenthalt in Italien 1854 nach London zurückkehrte. Die Malerei erlernte er zunächst in seinem Elternhaus, oft genug unterstützte er seinen Vater bei der Arbeit. 1870 nahm Waterhouse ein Studium an der Royal Academy of Arts auf, besuchte vorerst die Klasse für Bildhauerei bevor er zur Malerei wechselte. Schon während seiner Ausbildung konnte er rasche Erfolge erzielen, so stellte er mitunter bei der alljährlich stattfindenden Sommerausstellung der Royal Academy aus. Vermutlich aufgrund der Errungenschaften wurden seine Bilder immer größer. Die frühe Schaffensphase von John William Waterhouse ist von antiken und klassischen Themen geprägt, die er unter Einfluss des Impressionismus verbildlichte. Auf Reisen durch Italien in den 1870er und 80er-Jahren fand er neue Quellen der Inspiration, die durch die Kunst der Präraffaeliten komplettiert wurde und seinen eigenen Stil prägte.

1883 heiratete er Esther Kenworth, mit der er in London lebte. 1895 wurde Waterhouse als Mitglied in der Royal Academy aufgenommen und unterrichtete an der St. John’s Wood Scholl of Art. Trotz fortschreitender Krankheit arbeitete der Künstler bis zu seinem Tod weiter. Er starb am 10. Februar 1917 in London.

John William Waterhouse:

  • geboren im Frühjahr 1849 in Rom
  • britischer Maler mit Vorliebe für mythologische, traumgleiche Motive
  • inspiriert vom Impressionismus und Kunst der Präraffaeliten
  • bekannte Werke: „Ophelia“, „Die Kristallkugel“, „Echo und Narziß“, „The Lady of Shallot“
  • gestorben am 10.2.1917 in London

In die Traumwelt von John William Waterhouse eintauchen

Die Bilder von John William Waterhouse können als Ikonen der Weiblichkeit und der Schönheit angesehen werden. Er vermochte es, sowohl tragische als auch starke Frauen darzustellen, die voller Anmut sind. Die Motive sind dabei inspiriert von antiken und mythischen Legenden. Auf seine ganz eigene, romantische Weise schuf Waterhouse eine phantastische Welt, in der Traum und Wirklichkeit nicht mehr zu unterscheiden sind. Die Werke zeigen die Faszination des Künstlers für Themen wie Leidenschaft, Magie und Erotik, die er in einem unverwechselbaren Stil zu Bilde brachte. Die wunderschönen und feengleichen Frauen kann man nun auch bei Posterlounge.de auf hochwertigen Reprodrucken entdecken!

Tragische Geschichten in Bildern von John William Waterhouse

Zu den bekanntesten Werken von John William Waterhouse gehört das Bild „The Lady of Shallot“, das vom gleichnamigen, auf der Arthurlegende basierenden Gedicht von Alfred Tennyson inspiriert wurde. Diese Geschichte erzählt von einer jungen Frau, die durch einen Fluch dazu verbannt ist, nicht aus dem Fenster zu schauen und die Wirklichkeit nur durch einen Spiegel sieht; das Gesehene muss sie in einen Wandteppich weben. Eines Tages reitet der Ritter Lancelot unter ihrem Fenster vorbei, sie verliebt sich unsterblich in seine Stimme und schaut aus dem Fenster, was ihr Unheil bedeutet. Wissend, dass ihr Ende naht, steigt sie in ein Boot, das sie nach Camelot fahren wird, wo der Tod auf sie wartet.

Diese unheilbringende Fahrt verbildlichte Waterhouse voller Tragik in seinem Bild. Die Intensität des Motivs ist durchdringend, die Pein der jungen Frau spürbar.

Dieses und viele andere Werke von John William Waterhouse werden von Posterloung.de präsentiert, welche als Wanddekoration einen ganz besonderen Hingucker darstellen.