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Käthe Kollwitz

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Käthe Kollwitz

Malerei & Graphik: Die Lithografien einer deutschen Malerin

Käthe Kollwitz wurde 1867 geboren und wuchs mit vier Geschwistern in Preußen auf. Bereits im Kindesalter begann sie zu zeichnen. Schon in diesen ersten Strichen trat ihre besondere Begabung zutage, die auch der Vater sofort erkannte und sie zu einer Künstlerausbildung motivierte. Er selbst studierte Jura, musste allerdings aufgrund seiner Religionszugehörigkeit zum Maurerhandwerk wechseln.

Den ersten zeichnerischen Unterricht erhält Käthe bereits im Alter von 14 Jahren in ihrer Heimatstadt, die heute zu Russland gehört. Von Rudolf Maler erlernt sie verschiedene druckgraphische Techniken, die ihr künstlerisches Werk noch nachhaltig prägen sollten. Es folgt eine weiterführende Malerei-Ausbildung in Berlin und München. Die junge Käthe findet ihre Passion schließlich in den Emotionen des menschlichen Gesichts.

„Eine reine Atelierkunst ist unfruchtbar und hinfällig, denn was nicht lebendige Wurzeln fasst, warum soll das sein.“
(Käthe Kollwitz)

Käthe Kollwitz findet echte Emotionen bei den Menschen am Hafen, im Park oder im Café. Sie zeichnet Arbeitslose, Alte, hungrige Kinder und Behinderte. Ihr Stil entwickelt sich weg von der Malerei und hin zur Graphik, doch ihre Motive bleiben immer gleich. Mit ihnen stellt sie die Schwierigkeiten des menschlichen Lebens in den Mittelpunkt und übt soziale Kritik aus.

„Nie wieder Krieg“ – Käthe Kollwitz’ berühmtestes Werk

Die Reaktionen auf Käthe Kollwitz Bilder waren geprägt von Anerkennung. Ihre künstlerischen Fähigkeiten wurden mit hoher Wertschätzung bemessen. 1903 wird Käthe Mitglied der „Berliner Secession“, 1919 wird sie als erste Frau an die „Preußische Akademie der Künste“ berufen.

Der Erste Weltkrieg datiert ein einschneidendes Erlebnis für die junge Mutter. Der Tod ihres Sohnes und die gesellschaftliche Lage während des Krieges beeinflussen ihre Arbeiten maßgeblich. In Plakaten, die an die Opfer des Krieges erinnern, verarbeitet sie nicht nur ihre eigene Trauer, sondern tritt künstlerisch für alle Menschen in Not ein.

„Ich will wirken in dieser Zeit, in der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind.“
(Käthe Kollwitz)

„Nie wieder Krieg“ lautete das Motto der Massenkundgebung, die jedes Jahr mahnend an den Beginn des Ersten Weltkriegs im August 1914 erinnert. 1924 schuf Käthe Kollwitz anlässlich dieses Antikriegstags ein Plakat im Auftrag der sozialistischen Arbeiterbewegung. Das Bild zeigt eine kämpferische Frau, die den Arm mahnend in die Höhe reckt.

Weitere berühmte Käthe Kollwitz Werke:

  • Zyklus: Ein Weberaufstand (1897)
  • Mutter mit Kind (1910)
  • Gefallen (1920)
  • Die Überlebenden (1923)
  • Tod packt eine Frau (1934)

Käthe Kollwitz Bilder kaufen und das Museum nach Hause holen

Bereits vor dem Ersten Weltkrieg verärgert Käthe Kollwitz mit ihrer ehrlichen Kunst die regierenden Parteien, die ihre geäußerte Kritik für unnötig und ungehörig halten. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurden ihre Bilder erstmals verboten und sie selbst aufgrund ihrer linken Gesinnung bedroht. 1943 muss sie aufgrund von Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg aus Berlin flüchten. Nachdem sie den Tod ihres Mannes und Enkels verkraften musste, stirbt Käthe Kollwitz schließlich im April 1945 im Alter von 77 Jahren in Moritzburg.

Heute gilt sie als einer der berühmtesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts, deren Werk in Museen in Berlin, München und Köln ausgestellt ist.

Nicht nur im Museum haben die geschichtsträchtigen Werke der faszinierenden Preußin einen Platz verdient. Auch an heimischen Wänden setzen die kritischen Zeichnungen und Graphiken ein Statement für starke Frauen, die sich in einer von Männern regierenden Welt durchgesetzt haben und immer ihren eigenen Weg gingen. Als Bilderserie im Flur oder gerahmt im Arbeitszimmer – Käthe Kollwitz Bilder haben eine Botschaft, die auch heute nie in Vergessenheit geraten darf.