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Max Slevogt

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Max Slevogt

Max Slevogt – Virtuose der impressionistischen Landschaftsmalerei und vielfältiger Künstler

Mit dem deutschen Impressionismus verbindet man vor allem drei Namen: Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt. Manchmal scheint letzterer ein bisschen im Schatten der zwei anderen zu stehen – völlig zu Unrecht, denn Slevogt gilt in der Landschaftsmalerei als virtuos, kaum ein anderer vermochte es, die Pfalz, ein bevorzugtes Motiv, so stimmungsvoll wiederzugeben. Doch nicht nur die Naturmotive waren sein Steckenpferd, ebenso bedeutend sind seine Porträts: eindrückliche Wiedergaben des mondänen Lebens des jungen 20. Jahrhunderts.

Max Slevogt wurde am 8. Oktober 1868 in Landshut geboren. Kurz darauf verzog er mit seiner Mutter ins bayrische Würzburg, wo er die Schule besuchte. Zwischen 1884 und 1889 besuchte er die Akademie der bildenden Künste in München, an der seine ersten Landschaftsbilder entstanden. Nachdem er 1890 eine Studienreise nach Italien unternahm, ließ er sich als freier Künstler in München nieder. Als dieser konnte er eine enorme Werkpalette aufweisen, die weit mehr umfasste als nur Gemälde. So schuf er unter anderen Bühnen- und Tafelbilder, Buchillustrationen, Zeichnungen, Grafiken und Aquarelle.

1897 hatte Slevogt seine erste Einzelausstellung in Wien, 1900 nahm er gar an der Weltausstellung in Paris teil. Ein Jahr später ließ er sich in Berlin nieder, was vielversprechend für seinen Erfolg sein sollte. Dort wurde er, gemeinsam mit Lovis Corinth Mitglied der Berliner Seccession. In etwa der gleichen Zeit entwarf er Motive für die Sammelbildchen des Schokoladenherstellers Stollwerck.

1914 reiste Max Slevogt nach Ägypten, wo er eine höchst produktive Zeit verlebte und die dort entstandenen Bilder mittlerweile zu den Höhepunkten des deutschen Impressionismus zählen. Während des Ersten Weltkrieges war er als Kriegsmaler an der Westfront stationiert, wo er stets nach Ausdrucksformen suchte, die es ihm ermöglichten, die schrecklichen Erlebnisse zu verbildlichen.

Seine letzten Lebensjahre waren von Arbeit gefüllt, so entstanden sowohl Bühnenmalereien, Buchillustrationen, Wandbilder und vieles mehr. Max Slevogt starb am 20. September 1932 in Leinsweiler-Neukastel.

Max Slevogt:

  • geboren am 8.10.1868 in Landshut
  • zählt neben Lovis Corinth und Max Liebermann zu den wichtigsten deutschen Impressionisten und war meisterlicher Landschaftsmaler
  • bedeutende Werke: „Bildnis der Tänzerin Marietta di Rigardo“, "Feierabend", „Pfälzische Landschaft“, „Tiger im Dschungel“, „Das Champagnerlied“
  • gestorben am 20.9.1932 in Leinsweiler-Neukastel

 

Entfesselung der Phantasie – das vielfältige Oeuvre von Max Slevogt

Max Slevogt gilt unter den drei wichtigen deutschen Impressionisten als der freundlichste. Durch seine helle Farbpalette wirkten seine Bilder stets heiter und ansprechend. In seinen Werken sieht man einen ganz individuellen Malstil, da er diesen, vor allem nach 1900, bewusst frei von fremden Einflüssen hielt. Slevogts Bilder zeichnen sich durch eine sorgfältig aufeinander abgestimmte Komposition und Farbgebung aus, die auf Betrachter eine sehr wohlwollende Wirkung üben. So war er der Überzeugung, dass seine Malerei nicht nur die bloße Verbildlichung visueller Eindrücke sei, sondern vielmehr die Entfesselung seiner Phantasie. Insbesondere seine Landschaftsgemälde sind bekannt, doch auch die zahlreichen von ihm geschaffenen Porträts erfreuen sich großer Popularität. Diese sind ästhetische Abbilder des mondänen Lebens, das er in Berlin am eigenen Leib erfahren hatte. Aber nicht nur die Malerei gehörte zu seinen Leidenschaften: er zeichnete, illustrierte Bücher, entwarf Kostüme und Bühnenbilder. Somit schuf Slevogt ein vielseitiges Oeuvre, das es zu entdecken lohnt!

 

„Das Champagnerlied oder der Weiße d’Andrade“ von Max Slevogt

„Das Champagnerlied“ von Max Slevogt gilt als erstes impressionistisches Werk des Künstlers Max Slevogt und ist eines von drei Gemälden, das der Maler von seinem befreundeten Bariton Francisco d’Andrade schuf. Es zeigt den Sänger als Mozarts „Don Giovanni“, der in dem hellen und freundlich wirkenden Bildmittelpunkt steht. Die Skizzenhaftigkeit des Werkes wurde in späteren Bildern Max Slevogts zu dessen Kennzeichen und festigte seine Zugehörigkeit zum Impressionismus. Dieses und viele weitere Motive des deutschen Künstlers üben ob ihrer Freundlichkeit auf Betrachter eine bezaubernde Wirkung aus. Mit hochwertigen Kunstdrucken und Kunstpostern von Posterlounge kann man diese nun auch in den eigenen vier Wänden erleben und sich von ihrem Charme begeistern lassen!