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Odilon Redon

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Odilon Redon

Odilon Redon – Vertreter des Symbolismus und Meister der traumgleichen Malerei

Körperlose Köpfe, über dem Boden schwebende Augäpfel, Zyklopen, Mischwesen aus Mensch und Fisch – willkommen in der skurrilen Bilderwelt des französischen Künstlers Odilon Redon! Was zunächst erschreckend und unheimlich wirkt, lässt Betrachter in eine unsichtbare und fantastisch anmutende Traumwelt gleiten. Ganz bewusst entschied sich der Künstler, der sich selbst dem Symbolismus zugehörig fühlte, für die fremdartigen Motive, mit deren Hilfe man der eigenen Gefühlswelt näher kommen sollte. Doch nicht nur sonderbare Darstellungen treten im Oeuvre Redons auf, es sind gleichermaßen die mystischen und traumgleichen, aber vor allem farbintensiven Natur- sowie Blumenbilder, die eng mit seinem Namen verknüpft sind. Gerade der Bruch und der Kontrast im Gesamtwerk Odilon Redons, zwischen der frühen dunklen und der späten prächtigen Phase, machen ihn bis zum heutigen Tag zu einem spannenden sowie einzigartigen Künstler.

Odilon Redon kam am 22. April 1840 in Bordeaux auf die Welt. Da man bei ihm früh eine Epilepsie vermutete, wuchs er auf dem Weingut der Eltern in Medoc bei einem Onkel auf. Bereits in sehr frühen Jahren zeigte sich sein großes Interesse für das Zeichnen, weshalb er ab 1855 in der Aquarellmalerei unterrichtet wurde. Auf Wunsch der Eltern bewarb er sich sowohl 1862 als auch 1864 für ein Architekturstudium, wurde beide Male jedoch abgelehnt. Im gleichen Jahr verzog Redon nach Paris, wo er sich von Jean-Léon Gérôme unterrichten ließ. Dessen akademische, neoklassizistische Malerei konnte den jungen Künstler nicht begeistern, weshalb er seinem Lehrer bald den Rücken kehrte.

Nachdem Redon 1870/71 als Infanterist im Deutsch-Französischen Krieg gedient hatte, zog er endgültig nach Paris. Dort konnte er sich, dank des Geldes, das das elterliche Weingut hervorbrachte, voll und ganz auf die Kunst konzentrieren. Vor allem in den 1870er und 1880er-Jahren etablierte sich die „schwarze“ Phase des Künstlers, in der er hauptsächlich Kohlezeichnungen anfertigte. Dass er dieser Periode so lange treu blieb, hing auch mit dem Tod seines nur wenige Monate alten Sohnes 1886 zusammen, der ihn in tiefe Trauer fielen ließ. Erst mit der Geburt des zweiten Sohnes 1889 konnte er diese überwinden, was auch in seinen Bildern sichtbar wurde. Ganz langsam, fast zögerlich baute er Farben in seine Kohlezeichnungen ein, bis diese von intensiven Pastellzeichnungen komplett abgelöst wurden.

Um die Jahrhundertwende konnte Redon einen großen finanziellen Erfolg verbuchen, da seine Kunst als Inbegriff der Avantgarde galt.

Odilon Redon starb am 6. Juli 1916 in Paris.

Odilon Redon:

  • geboren am 22.4.1840 in Bordeaux
  • führender Vertreter des Symbolismus mit dem Hang zu skurrilen Bilderwelten
  • bekannt für zwei konträre Schaffensphasen: die „schwarze“ und die „farbenprächtige“ Periode
  • bekannte Werke: „Der Zyklop“, „Der gefallene Engel“, „Der Buddha“
  • gestorben am 6.7.1916 in Paris

Ein Oeuvre voll Kontraste: Die Bilderwelt von Odilon Redon

Die erste Schaffensphase Odilon Redons war geprägt von düsteren Kohlezeichnungen mit bizarren und fremdartigen Motiven. Mit diesen wollte der Künstler das Unsichtbare der menschlichen Seele sichtbar machen, auch wenn es bedeutete, dass bei den Betrachtern zunächst Skepsis ausgelöst wurde. Redon erschuf eine eigene, ungewöhnliche Bilderwelt, die vor allem mit dem Herz, weniger mit dem Verstand gedeutet werden sollte.

Die dunkle Phase wurde Ende der 1880er-Jahre von leuchtenden und intensiven Farben abgelöst. Zunehmend zeigte er Motive aus der Mythologie oder ersann fantastische Natur.

Das kontrastreiche Werk Odilon Redons besticht durch den hohen Grad an Abstraktion und das eindrucksvolle Wechselspiel der Farben, wovon man sich bei Posterlounge.de überzeugen kann.

Traumhafte Bilder Odilon Redons entdecken!

Eines der bekanntesten Bilder von Odilon Redon ist „Der Zyklop“, das 1898 entstand. Es kann der zweiten, farbenprächtigen Schaffensphase des Künstlers zugeordnet werden. Auf ihm sieht man ein Wesen, weder als Mensch noch als Tier identifizierbar, aber auffällig gekennzeichnet durch ein einziges riesiges Auge mitten auf der Stirn. Es tritt hinter einem grünen Hügel hervor, auf dem eine nackte Frau liegt und zu schlafen scheint. Das Motiv gleicht einem Traum, die Deutung ist nicht sofort möglich, erst das Herz muss sich darauf einlassen.

Von der großartigen Wirkung des Bildes kann man sich bei Posterlounge.de überzeugen, wo man dieses wie viele weitere Werke Redons als hochwertige Reprodrucke entdecken kann. In den heimischen vier Wänden stellen sie eine einzigartige Dekorationsidee dar, die zum Träumen einlädt!