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Rembrandt

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Rembrandt van Rijn

Rembrandt van Rijn – bedeutendster Künstler des Barocks und des Goldenen Zeitalters

Der Name Rembrandt van Rijn ist wohl allen Kunstbegeisterten bekannt – kaum verwunderlich, schließlich gehört der niederländische Künstler, der unter seinem Vornamen Rembrandt bekannt ist, zu den berühmtesten Malern der Welt. Obwohl er schon zu Zeiten des Barocks und des Goldenen Zeitalters, der niederländischen Blütezeit, lebte und arbeitete, haben Rembrandt-Werke bis zum heutigen Tage nicht an Relevanz, geschweige denn an Popularität verloren.

Rembrandt van Rijn erblickte am 15. Juli 1606 als achtes von neun Kindern im niederländischen Leiden das Licht der Welt. Nachdem er die achtjährige Schulzeit erfolgreich abgeschlossen hatte, immatrikulierte er sich an der Philosophischen Fakultät der Universität Leiden, brach das Studium aber nach kurzer Zeit ab, um sich der Kunst zuzuwenden. Zwischen 1620 und 1624 erlernte er das Malen bei Jakob Isaacsz van Swanenburgh. Daraufhin folgte eine kurze Lehrzeit bei dem Historienmaler Pieter Lastmann in Amsterdam, der ihn und seine Arbeit sehr viel mehr beeinflusste als die Jahre zuvor. 1625 kehrte Rembrandt in seine Heimatstadt Leiden zurück, wo er, noch keine 20, sein erstes Atelier bezog und sich hauptsächlich der Historienmalerei widmete. Zwar konnte er erste Erfolge verbuchen, wurde aber von Amsterdam und dessen Bedeutung angezogen, weshalb er 1631 in die niederländische Hauptstadt zog. Dort angekommen, erhielt er schnell Porträtaufträge von wohlhabenden Kaufleuten, die er zur vollsten Zufriedenheit seiner Kunden erfüllte. Um in seiner Werkstatt auch Schüler und Lehrlinge ausbilden zu können, trat er 1634 der Lukasgilde bei.

Bis in die 40er-Jahre des 17. Jahrhunderts beschäftige sich Rembrandt hauptsächlich mit der Anfertigung von historischen Gemälden sowie Porträts. Etwa 1640 begann er jedoch, sich der Landschaftsmalerei sowie der Herstellung von Landschaftsradierungen zu widmen. Somit vergrößerte sich sein Repertoire, das darüber hinaus Gruppenbildnisse, Zeichnungen und Selbstporträts umfasste. Rembrandt van Rijn konnte schon zu Lebzeiten große Erfolge verbuchen, die ihm zu einem gewissen Reichtum verhalfen. Vor allem die letzten Lebensjahre waren aber, trotz weiterer Aufträge, von Geldnot geprägt, sodass er 1656 in Konkurs gehen musste. Der niederländische Künstler Rembrandt starb am 4. Oktober 1669 verarmt in Amsterdam.      

Wichtige Fakten zu Rembrandt van Rijn:

  • geboren am 15.7.1606 in Leiden, Niederlande
  • weltberühmter Maler des Barocks
  • bekannte Werke: „Die Nachtwache“, „Die Anatomie des Dr. Tulp“, „Die Blendung Simsons“
  • gestorben am 4.10.1669 in Amsterdam

 

Vielfältige Rembrandt-Werke – das Schaffen des Künstlers Rembrandt van Rijn

Das Gesamtwerk des niederländischen Malers Rembrandt van Rijn ist enorm: Es umfasst vor allem zahlreiche Historienmalereien, auf denen der Künstler biblische Szenen aus dem Neuen und Alten Testament, historische Persönlichkeiten sowie Mythen verbildlichte. Darüber hinaus war Rembrandt schon zu Lebzeiten für seine Porträts bekannt, die nicht nur die Person an sich darstellten, sondern diese in eine kleine Handlung einbanden, was dem Motiv eine besondere Lebendigkeit verlieh. Den Gruppenbildnissen, zu denen auch die bekanntesten Rembrandt-Bilder „Die Nachtwache“ und „Die Anatomie des Dr. Tulp“ gezählt werden, kommt eine besondere Bedeutung zu, da sie vor allem durch ihre enorme Größe beeindrucken.

Nicht zuletzt ist Rembrandt für seine zahlreichen Selbstporträts berühmt, auf denen er sich selbst inszeniert und reflektiert, sich jedoch gleichzeitig mit dem Prozess des Alterns sowie der Vergänglichkeit des Lebens auseinandersetzt. Die Vielfalt der Bilder und die teils neuartige Umsetzung der Themen sowie der Einsatz von Farbkontrasten machten Rembrandt van Rijn schon zu Zeiten des Barocks zu einem bedeutenden Künstler. Bis in die Gegenwart hat sich diese Relevanz nicht vermindert, sodass sich seine Werke noch heute größter Beliebtheit und Bewunderung erfreuen!

 

„Die Nachtwache“ als eines der berühmtesten Rembrandt-Bilder

Das Gemälde „Die Nachtwache“, im Jahr 1642 fertiggestellt, gehört wohl zu den bekanntesten Rembrandt-Werken. Es wurde mit Öl auf Leinwand gemalt und beeindruckt vor allem durch seine enormen Abmessungen von 363 cm × 437 cm. Auf dem Bild sieht man eine Gruppe der Schützengilde, die sich als Bürgerwehr auf einem unbekannten Platz formiert. Das Besondere an dem Motiv ist, dass es die Menschen nicht in der damals typischen starren Haltung der Porträts zeigt, stattdessen werden die Männer in Bewegung dargestellt. Das Bild ist äußerst eindrucksvoll und besticht durch seine Farbgebung sowie den Hell-Dunkel-Kontrast. Auch bei Posterlounge kann man das Rembrandt-Gemälde entdecken: Auf hochwertigen Kunstdrucken und Kunstpostern ist es eine einzigartige Dekoration, die den heimischen vier Wänden das gewisse Extra verleiht!