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Sandro Botticelli

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Sandro Botticelli

Sandro Botticelli: Maler der Frührenaissance und Meister der betonten Körperlichkeit

Der Florentiner Maler Sandro Botticelli gehört zu den wichtigsten Malern der frühen Renaissance. Dies liegt vor allem darin begründet, dass er es auf meisterhafte Weise verstand, religiöse oder griechisch-antike Motive mit dem humanistischen Gedankengut der Zeit zu verbinden. Durch seine phantasie- und kraftvolle Malweise gelang ihm eine betonte Körperlichkeit, die zu seinem Markenzeichen wurde und bis heute beeindruckend auf Betrachter wirkt. Vor allem seine Werke „Die Geburt der Venus“ und „Frühling“ sowie seine Altar- und Madonnenbilder machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem gefeierten und bekannten Künstler.

Geboren wurde Sandro Botticelli am 1. März 1445 in Florenz. Zunächst absolvierte er eine Lehre als Goldschmied, entdeckte aber schnell, dass sein Herz für die Malerei schlug. So begab er sich 1464 in die Ausbildung beim Florentiner Maler Filippo Lippi. Ab 1470 führte Sandro Botticelli seine erste Werkstatt und erhielt größere Auftragsarbeiten. Da er Kontakte zur in Florenz herrschenden Familie Medici pflegte, stand er zum einen unter ihrem politischen Schutz und erhielt von ihnen zahlreiche Aufträge. Bereits zu dieser Zeit tat er sich als Porträtmaler hervor und gehörte zu den bedeutendsten dieser Zunft in seiner Heimatstadt.

1481 folgte er dem Ruf des Vatikans und gestaltete gemeinsam mit anderen Künstlern die neu gebaute Sixtinische Kapelle im Rom.

Nachdem die Medici 1494 aus Florenz vertrieben wurden und in der Stadt religiöse Unruhen einsetzten, vernachlässigte Sandro Botticelli seine Malerei. Zwar entstanden noch einige Bilder im sakralen Stil, doch nahm die Herstellung ab. Vermutlich aufgrund einer Krankheit konnte der Maler nach 1500 gar nicht mehr selbst arbeiten, und obwohl die Produktion in seiner Werkstatt fortgeführt wurde, nahm seine Bekanntheit immer mehr ab. Sandro Botticelli starb am 17. Mai 1510 in Florenz.  

Die Fakten zu Sandro Botticelli im Überblick:

  • geboren am 1.3.1445 in Florenz
  • Maler der Frührenaissance, dessen Bilder vor allem durch ihre betonte Körperlichkeit hervortreten
  • bekannte Werke: „Die Geburt der Venus“, „Frühling“, „Weibliches Idealbildnis (Simonetta Vespucci)
  • gestorben am 17.5.1510 in Florenz

Sandro Botticelli zwischen Porträtmalerei und dem Geist des Humanismus

Ganz im Sinne der Renaissance malte auch der Florentiner Künstler Sandro Botticelli vor allem religiöse Bilder, fertigte Altarbilder, stellte darüber hinaus aber auch Motive der griechischen Antike und Allegorien mit gegenwärtigen Themen dar. Ferner wurde er, nicht zuletzt wegen der guten Kontakte zur Familie Medici, zu einem bekannten Porträtmaler in Florenz. Als Dank für die Gunst der Herrschfamilie verewigte er zahlreiche Mitglieder auf eindrucksvollen Gemälden.

In Sandro Botticellis allegorischen Bildern, darunter „Die Geburt der Venus“ sowie „Venus und Mars“ verarbeitete er nicht nur Motive der griechischen Antike, sondern zeigte mit ihnen, dass er es meisterlich verstand, seine Kreativität mit seinem humanistischen Gedankenbild zu verbinden. Ganz in diesem Sinne versuchte Sandro Boticelli, die strikte Trennung zwischen der antiken Mythologie und christlich-religiösem Traditionen zu durchbrechen und diese stattdessen in seinen Werken miteinander zu verbinden. Auf welch meisterliche Weise ihm das gelang, kann man noch heute erfahren und sich von ihnen in Bann ziehen lassen!

„Die Geburt der Venus“ von Sandro Botticelli bei Posterlounge entdecken

Hört man den Namen Sandro Botticelli, muss man vermutlich unweigerlich an sein berühmtestes Bild denken, an „Die Geburt der Venus“.
In der griechischen Mythologie wurde die Venus aus einer Muschel geboren, eine Szene, die auf dem Werk dargestellt wird. In der Mitte des Bildes steht die Venus in der Muschel, die sich mit ihren Haaren den nackten Körper verbirgt.
Umgeben ist sie von drei Personen, zwei auf der einen Seite, eine einzelne Frau auf der anderen Seite reicht ihr einen prunkvollen Mantel. Das Wasser, auf dem die Muschel zu schwimmen scheint, schlägt Wellen, ein Zeichen für den dargestellten Wind. Das Bild beeindruckt durch seine kräftigen Konturen und die leuchtenden Farben. Das idealisierte Motiv entführt Betrachter in die antike Welt der griechischen Mythologie, die zum Träumen und Phantasieren einlädt.

Dank hochwertiger Kunstdrucke und Kunstposter von Posterlounge.de, die dieses aber auch zahlreiche andere Werke Sandro Botticellis zeigen, kann man die Kunst der Frührenaissance in den eigenen vier Wänden erleben!

Bekannte Werke Sandro Botticellis:

  • „Ecce homo“
  • „Venus und Mars“
  • „Die Anbetung der heiligen drei Könige“