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John Everett Millais

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Sir John Everett Millais

John Everett Millais – Mitbegründer der präraffaelitischen Bruderschaft und brillanter Techniker

Der britische Maler John Everett Millais nimmt in der Kunstgeschichte eine äußerst bedeutsame Rolle ein. Als Mitbegründer der Präraffaeliten und sicher als deren begabtester Vertreter schuf er Bilder, die technisch so brillant ausgeführt sind, dass sie nahezu perfekt scheinen. Kräftige Farben und eine detailreiche, naturgetreue Darstellungen machen das Werk Millais zu einem ganz besonderen Teil der britischen Kunst. Zu Lebzeiten avancierte er gar zum wichtigsten und erfolgreichsten Maler des Königreichs Großbritannien. Sein Oeuvre ist vielfältig und beeindruckend und so lohnt es noch heute, die großartigen Werke des Künstlers zu entdecken und kennenzulernen.

John Everett Millais kam am 8. Juni 1829 in Southampton zur Welt. Schon sehr früh zeigte sich sein künstlerisches Talent und als 9-jähriges Wunderkind besuchte er ab 1838 die Sass Art School. Mit nur elf Jahren wurde er als jüngstes Mitglied in die Londoner Royal Society of Arts aufgenommen, gewann zahlreiche Medaillen und beendete seine Ausbildung erfolgreich 1847. Nur kurze Zeit später gründete er mit seinem Freund und Mitstudent William Holman Hunt die präraffaelitische Bruderschaft. Als Zusammenschluss mehrerer Maler verfolgten sie in ihrem Stil die Kunst des späten Mittelalters, strebten nach einer naturgetreuen Wirklichkeitsdarstellung und lehnten die als starr empfundene, akademische Malerei ab. Zwei seiner Bilder, die diesem Stil entsprangen, „Isabella“ und „Ophelia“, wurden zu großen Erfolgen und werden bis zum heutigen Tag mit seinem Namen verbunden.

1853 reiste er auf Einladung seines Freundes John Ruskin nach Schottland. Dort verliebte er sich in dessen Ehefrau und heiratete diese im Jahr 1855. Um dem Gerede in der Heimat zu entgehen, lebte die Familie bis 1861 in Schottland. Bereits 1856 beherrschte Millais einen perfekten Malstil, weshalb er sich in seiner Motivwahl immer wieder auf die Suche begab um neue Ausdrucksweisen zu finden.

Nach der Rückkehr nach England konnte der Künstler mit den von ihm angefertigten Kinderbildern große Erfolge feiern, weshalb er Ende der 1860er-Jahre als äußerst populärer Maler galt. Zu seinem Ouevre gehörten neben Genre-, Ereignis und Historienbilder auch Buchillustrationen, später kamen gar noch Porträts und Landschaftsdarstellungen hinzu. 1885 wurde John Everett Millais geadelt. Kurz vor seinem Tod am 13. August 1896 wurde er zum Präsident der Royal Academy ernannt. Der Künstler starb in London.

John Everett Millais:

  • geboren am 8.6.1829 in Southampton, England
  • Mitbegründer der präraffaelitische Bruderschaft und einer der bedeutendsten Künstler Groß Britanniens
  • wichtige Werke: „Isabella“, „Ophelia“, „Christus im Haus seiner Eltern“, „Der Hugenotte“
  • gestorben am 13.8.1896 in London

 

Alles für die Kunst – Werk und Arbeitsweise von John Everett Millais

John Everett Millais erlangte vor allem durch seine brillante Technik und den Einsatz lebendiger, leuchtender Farben einen großen Ruhm – nicht nur in seiner Heimat England. Als Mitglied und Mitbegründer der sogenannten Präraffaeliten schuf er Gemälde, die ihresgleichen suchen: stoische Frauen mit wallendem langen Haar, die als Inbegriff viktorianischer Schönheit gelten. Bekannt ist vor allem die Geschichte zu Millais Bild „Ophelia“: Um so naturgetreu wie möglich arbeiten zu können, musste sich sein Modell in einem hauchdünnen Kleid stundenlang in eine Badewanne legen, nur so hätte der Künstler die Veränderung der Haut realistisch festhalten können. Das Mädchen jedoch erkrankte darauf hin schwer an einer Lungenentzündung – es wird deutlich, dass Millais bereit war, für seine Kunst alles zu geben.

 

„Christus in seinem Elternhaus“ von John Everett Millais

1850 entstand unter der Hand Millais ein Werk, das zunächst große Skepsis hervorbrachte: „Christus in seinem Elternhaus“. Es zeigt die Heilige Familie während der Arbeit in der Tischlerwerkstatt. Dem Künstler wurde Blasphemie vorgeworfen, man könne Christus und seine Familie doch nicht auf diese Weise denunzieren... Nach der anfänglichen Kritik erkannte man jedoch die sensible, beinahe naive Schönheit des Gemäldes, die Millais gekonnt zu Bilde bringen konnte. Seine Werke spielen bis zum heutigen Tage eine besondere Rolle in der Kunstgeschichte. Posterlounge.de präsentierte eine Auswahl seiner Bilder, die in Form hochwertiger Kunstdrucke eine außergewöhnliche Dekoration für heimische Wände darstellen!

Bekannte Werke:

  • „Esther“
  • „Pot Pourri“
  • „Der Schwarze Braunschweiger“